Die Halle 16 ist einfach ein paradiesischer Anblick. Aber auch innen tut sich viel. Foto: Hans-Dieter Glück

Von tanzen über töpfern bis zum Grillen ist in der Halle 16 in Sulz eine große Bandbreite geboten. Aber auch Konzert-Wochenenden und Zirkus-Artisten laden zum Kommen ein.

„Was die Veranstaltungen angeht, haben wir uns mit einem vollen Veranstaltungskalender für 2026 in die Winterpause verabschiedet“, blickt Anna Sophie Klaussner von der Halle 16 auf die vergangenen Monate zurück.

 

So sei man für 2026 komplett belegt – an jedem Wochenende von Ende März bis Mitte November finde etwas statt. So können sich die Besucher also über mindestens ein Konzert, eine Lesung oder eine Performance freuen. Aber auch Theateraufführungen, eine Open Stage, die Zirkusshow, sowie Miniresidenz und die Halle16-Kunsttage würden mit ihren Angeboten locken.

Schach, Singen, Zeichnen

Klaussner verrät: „Wir sind auch 2026 wieder beFlügelt unterwegs – dieses Mal ganze sechs Wochen lang.“ Das Publikum könne also gespannt sein, wie Kunst am und um das Piano inszeniert werde.

Doch die vielfältigen Möglichkeiten gingen noch weiter. „Wir spielen weiterhin Schach, Lesen, Singen, Tanzen, Malen, Zeichnen, sind inklusiv kreativ und grillen auch ab und zu“, erläutert sie. Eine Mischung an unterschiedlichsten Kunstworkshops runde das Ganze ab.

Theater am Neckar

„Wir lernen Graphic Novels zeichnen, malen in Acryl, werfen den Brennofen fürs Töpfern an, drucken in verschiedenen Techniken und mehr“, zählt Klaussner auf. Unter dem Schlagwort „Crossover Studios“ werde es an sechs Wochenenden sogenannte Miniresidenzen geben. Von Freitag bis Sonntag können dann zwei Künstlergruppen aus verschiedenen Sparten wie Schauspiel, Musik oder bildende Künste gemeinsam eine Veranstaltung vorbereiten und sie am Sonntagabend dem Publikum präsentieren.

Möglich wurde das durch den Innovationsfonds Kunst 2025 des Landes Baden-Württemberg. Denn daraus gehen 25 470 Euro an das Kulturlabor nach Sulz. Dort werden neue Formate als Plattform für interdisziplinäre Kunstprojekte entwickelt.

Halle und „Wilde Hilde“

„Die Kunstschaffenden werden ermutigt, Grenzen zu überschreiten und neue Ausdrucksformen zu finden, in denen sich mit unterschiedlichen Disziplinen auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht dabei auch der Austausch zwischen Künstlern und Besuchern“; heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Auch finde wieder die „Wilde Hilde – das Theaterprojekt für alle entlang des Neckars“ statt. Das Projekt des Generationenhaus’ Linde 13 aus Oberndorf und der Halle 16 wird im Rahmen des Förderprogramms „Aller.Land– zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ gefördert.

Ferienprogramm und Finanzierung

Und es heißt auch wieder: „Manege frei für fünf Tage Zirkuskunst.“ Dabei werden die Artisten Nick und Simone Ende Oktober erneut für einen Zirkusworkshop samt großer Abschlussshow sorgen.

„Weitere Kooperationen mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt für das eine oder andere Ferienprogramm sind ebenfalls in Arbeit“, blickt Klaussner nach vorne.

Die kommunale Förderung sei darüber hinaus Ausgangspunkt vieler weiteren Förderungen, da eine kommunale Finanzierung Voraussetzung dafür sei, um bei zusätzlichen Fördertöpfen überhaupt erst antragsfähig sein zu können.

Aktuelle Infos zum Angebot der Halle 16 sind online unter www.halle-16.de zu finden.