Vertreter des Bauwagenteams: Simon Rainer (von links), Luis Marquardt, Michael Gsell, Kevin Kiefer und Chris Müller – sowie Vertreter der Eutinger Musik: Annika und Peter Gsell, Anna Wunderlich und Oscar Buzeta. Sie alle bewirteten bei der "Next Generation Party". Foto: Feinler

Eigentlich wollte das Bauwagen-Team schon lange zur "Next Generation Party" einladen, doch Corona hatte diese erst jetzt auf dem Eutinger Brühlgelände zusammen mit der Musikkapelle Eutingen möglich gemacht.

Eutingen - Dafür wurden die beiden Organisatoren am Freitagabend ordentlich belohnt, denn das Erwartete wurde weit übertroffen. Bereits im Eingangsbereich sah es so aus, als ob keiner mehr Platz hätte. "Wir können noch Gäste reinlassen", erklärt Niklas Seele, einer der Mitorganisatoren vom Bauwagen-Team Eutingen. Vor der Bühne war um 21 Uhr noch genug Platz, so dass sich ein Teil der Crew rund um Bauwagen-Mitorganisator Kevin Kiefer an der Bar zum Foto treffen konnte. Der Eutinger freute sich, dass die Party nun endlich realisiert werden konnte.

Zwei Events finden zusammen

Die Bauwagen-Mitglieder wollten eigentlich ihre "Next Generation Party" im Bauwagen umsetzen, doch dann kam Corona und nun wird der Bauwagen saniert. Daher waren ein paar der Bauwagen-Mitglieder auf die Eutinger Musikkapelle zugekommen und hatten gefragt, ob sich die Party nicht mit dem Kutlbierfest kombinieren lässt. "Das Zelt steht ja schon und abends könnte man noch was machen", beschrieb Kevin Kiefer die Idee.

Die Musikkapelle Eutingen hatte zugesagt und die Planungen für die erste "Next Generation Party" im Brühl zusammen mit den jungen Erwachsenen aufgenommen. Gemeinsam mit Niklas Seele und Dennis Platz vom Bauwagen-Team war Kevin Kiefer in der Organisationsplanung dabei. Für die Musikkapelle Eutingen organisierte das Ausschussteam rund um Florian Weingärtner und dem Förderverein das neue Format.

Veranstaltung für die Jungen und Junggebliebenen

"Wir wollten für die Jungen und Junggebliebenen was bieten, außerhalb von Blasmusik", erklärt Hartmut Meitz, Vorsitzender des Fördervereins der Musikkapelle Eutingen. So manches Mitglied des Bauwagens sei ja auch Mitglied in der Musikkapelle Eutingen.

Daher habe man das Fest nach der langen Corona-Auszeit und den Verschiebungen auch gemeinsam umgesetzt. "Wir hätten aber nicht gedacht, dass so viele Leute kommen", erklärt der Vorsitzende freudig. Das Team des Bauwagens hätte zwar gesagt, dass das Zelt voll werde, aber so voll, das sei eine echte Überraschung.

Organisatoren sind rundum zufrieden

Sonja Holocher, eine der drei Vorsitzenden der Musikkapelle Eutingen und langjähriges Mitglied, blickte zurück auf das Programm der Musikkapelle Eutingen. Diese hatte im Rahmen des Kultbierfestes schon einiges an Abendprogramm geboten. Bisher wurde aber noch nie eine DJ-Nacht gemeinsam mit einer Eutinger Gruppe umgesetzt. "Für uns war das einfach mal ein Versuch wert. Wir wollten was für Jüngere bieten und der Versuch hat sich gelohnt", sagt Sonja Holocher.

Auch das Bauwagen-Team rund um Kevin Kiefer war mehr als zufrieden. Die monatelange Organisation hatte sich gelohnt – und auch die Mühen für den Zelt-Innenumbau. Denn am Freitag mussten alle Biertische und -bänke ausgeräumt und die Bar von Diddi Kurbjun, vom Bauwagen und vom Musikverein aufgebaut werden. Die Musik kam vom DJ-Team, das neben Partymusik auch Dance auflegte.

Sanierungsarbeiten stehen an

Rund 15 Personen gehören dem Bauwagen-Team vier an. Die 19- bis 22-Jährigen haben vor Corona die zusammengebauten Bauwägen des einstigen Bauwagen-Teams 1 übernommen. Da der Boden an einigen Stellen renovierungsbedürftig war, wurde er komplett herausgerissen. Zudem soll der Außenbereich mit Pflastersteinen versehen werden.

Für die beiden Großmaßnahmen wird das Geld aus der "Next Generation Party" verwendet. Viel Eigenleistung liegt bevor, doch darauf freuen sich die Eutinger. Und vielleicht kann das Bauwagen-Team dann demnächst, wenn es Corona zulässt, zur nächsten Party in den Bauwagen einladen.