Bürgermeister Michael Kollmeier (links) und der Geschäftsführer von Küpper-Weisser, Patrick Fringeli, vor einer IMS-Streumaschine. Foto: Stadtverwaltung Hüfingen

Das Unternehmen liegt genau zwischen Hüfingen und Bräunlingen und ist Entwickler von innovativen Lösungen zur Behandlung von Oberflächen. Derzeit werde Fahrzeuge für die Berliner Stadtreinigung produziert.

Die Stadtverwaltung Hüfingen ist mit den Handel- und Gewerbetreibenden im regelmäßigen Austausch. Jüngst besuchten Bürgermeister Michael Kollmeier und Luzia Vetter, Wirtschaftsförderung, das Unternehmen Küpper-Weisser, wie es in einer Presseinformation heißt. Seit April 2022 ist Patrick Fringeli Geschäftsführer der Firma, die zu Teilen auf Bräunlinger und Hüfinger Stadtgebiet steht. Die Gemarkungsgrenze geht mitten durch den Betrieb.

 

Patrick Fringeli begrüßte die Gäste und informierte über die 92-jährigen Erfahrungen der Küpper-Weisser GmbH. Die Hauptaufgabe bei Küpper-Weisser in Hüfingen/Bräunlingen besteht darin, mit Streumaschinen, Fahrzeughydraulik-Anlagen, Elektro-Kehrmaschinen und Elektrogeräteträgern täglich einen Beitrag für saubere und sichere Verkehrswege weltweit zu leisten.

Es begann mit einem Sandstreugerät

1931 legte Hubert Weisser den Grundstein für das Unternehmen in Bräunlingen, kurze Zeit später entwickelte er das erste Sandstreugerät. Heute, 92 Jahre danach, blickt das Unternehmen zurück auf eine Firmengeschichte voller Innovationskraft. Seit dem Jahr 2001 gehört Küpper-Weisser als Tochterunternehmen der Boschung-Gruppe an, die 150 Mitarbeiter am Hauptsitz in der Schweiz hat und über 700 weltweit (davon 160 Mitarbeiter in Bräunlingen) an elf Standorten in elf Ländern. Nach der Fusion mit dem deutschen Marktführer für mobile Enteisung, Küpper-Weisser, trieb Boschung die Technologien für intelligentes, mobiles Streuen ab 2004 zu neuen Höhen.

Nächste Herausforderung: autonom fahrende Kehrmaschinen

Bürgermeister Michael Kollmeier zeigte sich beeindruckt von den heutigen Möglichkeiten, bei denen die Elektronik immer mehr Streutechnologie der Fahrzeuge bestimmt. Derzeit werden 33 E-Pony P3.0-Fahrzeuge für die Berliner Stadtreinigung hergestellt. Dabei handelt es sich um ein vielseitiges Arbeitsgerät, das elektrisch betrieben wird und das ganze Jahr über mit über neun Ausrüstungen maximale Effizienz bietet. Die nächste Herausforderung des Unternehmens gilt einer innovativen Lösung für das autonome Fahren der Kehrmaschinen.