Susanne Schnurr (von links), Anita Heine, Theresia Schweiß, Martina Mehl und Beate Axmann mit dem wolligen Hummus. Foto: Ziechaus

Ein Leopard fixiert die Besucher der Ausstellung beim Eintritt in den Treffpunkt in Schiltach. Dort zeigen acht Künstlerinnen vom „Atelier 22“ in Haslach ihre bunten Eindrücke der Welt.

In dem Ort der Begegnung in Schiltach sollten „die Wände nicht weiß bleiben“, hatte Leiterin Ulrike Stein die acht Frauen der Künstlergruppe zur Ausstellung im Treffpunkt eingeladen.

Im Saal leuchtet satt grünes Schilf zwischen den Fenstern und an der Wand gegenüber sieht man Segelboote im Dunst sanft über das Meer gleiten. Im Café verkündet ein knallbunter Hahn den neuen Morgen und eine schwarzbunte Kuh rennt begeistert über die Weide.

Wechselnde Techniken und Themen

Es sind die lebendigen Ergebnisse der acht Malerinnen im Atelier 22 im Mostmaierhof gegenüber vom Bahnhof in Hausach. Vor über 20 Jahren hatte sich die Gruppe im offenen Atelier der Künstlerin Beate Axmann aus Haslach gefunden.

Die Kerngruppe hatte seither ihren eigenen Weg zum malerischen Ausdruck gesucht und zu einem jeweils eigenen Stil gefunden. In einer ehemaligen Bäckerei in Bollenbach hatten sie sich in der „Malzeit gehen lassen“ und fanden im Mostmaierhof in Hausach ihr Atelier 22, wo die acht Frauen in zwei Gruppen regelmäßig ihre Malwerke mit wechselnden Techniken und Themen ausleben.

Den Tieren verbunden

Susanne Schnurr fühlt sich den Meeren im hohen Norden verbunden, Martina Mehl eher den Tieren; Theresia Schweiß lässt sich von Männerrücken entzücken. Anita Heine findet Anregungen in Strukturen von Blättern und Blumen, während Edeltraud Trasak Gräser in grünen Landschaften findet, und Erika Schwab mit Farben experimentiert.

Die Ausstellung im Treffpunkt unterhalb der Hans-Grohe-Halle ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Cafés geöffnet.