Der Kulturpreis 2026 ist ausgeschrieben. Er richtet sich in diesem Jahr an Künstler und Künstlerinnen aus dem Bereich Theater, Schauspiel und Kleinkunst.
Ab sofort und bis zum 13. September werden Bewerbungen angenommen. Ausgelobt wird der prestigeträchtige Preis seit 2002 gemeinsam vom Landkreis und der Sparkasse Schwarzwald-Baar.
Landrat Sven Hinterseh sieht ihn als „Anerkennung und finanziellen Zuschuss“, der sich gut in einem künstlerischen Lebenslauf mache und an alle Kulturschaffenden mit dem Schwarzwald-Baar-Kreis als Geburtsort oder Lebensmittelpunkt richte. Obwohl als „Nachwuchspreis“ deklariert, spreche er zudem nicht nur junge Menschen an, sondern all jene, die den Kulturbetrieb für sich auch erst in späteren Jahren entdecken und ausüben.
Neben den Akteuren in den Sparten Bildende Kunst, Literatur und Drama sowie Musik und Gesang werden in diesem Jahr nach 2022 wieder die Theatermacher, Schauspieler und Kleinkünstler angesprochen. Ihnen winkt ein Preisgeld von bis zu 10.000 Euro.
Dreiköpfige Jury
Wer das bekommt, entscheidet auch diesmal wieder eine dreiköpfige, jährlich wechselnde Jury. Diesmal gehören dazu: Ute Scholz, Geschäftsführerin seit zehn Jahren Geschäftsführerin des Theaters im Deutschen Haus St. Georgen, Marnie Schulz, freiberuflich tätige Schauspielerin und Sprachgestalterin, die im Theater am Turm unter anderem Schauspielunterricht gibt und Rolf G. Klaiber, Erfinder der Schwenninger Kleinkunstreihe „Härings Kulturcafé“.
Sie allein haben es in der Hand, wer den Kulturpreis 2026 erhält und dafür Zeit bis zum 4. November, wenn er im Landratsamt feierlich verliehen wird. Darauf freue er sich jetzt schon, gesteht der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Arendt Gruben, werde dabei doch erneut deutlich, was die Region kulturell zu bieten habe.
Ute Scholz berichtet von Cheyenne Christmann, der Gewinnerin 2022. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium in Journalismus und Kommunikationsmanagement führe die junge Künstlerin demnächst Regie bei der Weihnachtsproduktion im Deutschen Haus und plane dann ein Theaterwissenschaftsstudium in Wien.
Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen und Ensembles, teilt das Landratsamt mit. Online ist dies möglich unter www.spk-swb.de/kulturpreis bis zum 13. September eingereichte, maximal fünfminütige Videos sowie eine Beschreibung der künstlerischen Tätigkeit sind dafür notwendig. Der Preis in Höhe von 10.000 Euro kann nach dem Ermessen der Jury an einzelne oder mehrere Preisträger vergeben werden.