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Kuchenattacke auf Gall Tortenwerfer muss vor Gericht

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Der Ludwigsburger Tortenwurf auf Reinhold Gall (SPD) hat ein juristisches Nachspiel. Foto: dpa

Anfang des Jahres wurde Innenminister Gall bei einer Veranstaltung in Ludwigsburg von einer Torte getroffen. Der 20-Jährige, der sie warf, wollte einen Strafbefehl nicht akzeptieren und kommt jetzt vor Gericht.

Öhringen - Nach dem Tortenwurf gegen Innenminister Reinhold Gall (SPD) muss sich der mutmaßliche Täter demnächst vor Gericht verantworten. Der 20-Jährige aus dem Hohenlohekreis habe Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt, bestätigte die Präsidentin des Amtsgerichts Öhringen, Simone Krystofiak-Fust, am Donnerstag einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Wohl noch in diesem Jahr werde es daher zur Hauptverhandlung kommen.

Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag bestätigte, wird dem Mann Nötigung, versuchte Körperverletzung und versuchte Sachbeschädigung vorgeworfen. Er soll Gall Anfang Februar in Ludwigsburg bei einer Tagung zum Thema NSU mit einer Sahnetorte attackiert haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte das Amtsgericht einen Strafbefehl samt Verwarnung und Geldbuße von 2000 Euro erlassen. Der 20-Jährige wolle diesen Strafbefehl aber nicht akzeptieren.

Der Minister hatte den klebrigen Anschlag mit Humor genommen: „Ich wüsste gerne, wer die Torte gebacken hat“, wurde Gall damals zitiert.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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