Die jetzige Recycling-Station in Nagold findet nicht den Zuspruch unseres Lesers Walter Volz aus Hochdorf.
Das ist ja schon merkwürdig, denn fast im Wochenrhythmus erscheint ein positiver Bericht über den Recyclinghof Nagold. Auch im Blättle habe ich es neulich entdeckt. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Wird hier etwa etwas schön geredet? Ich persönlich empfinde den Recyclinghof in seiner jetzigen Version als komplett unnötig, denn alles, was dort angeliefert werden soll, wie Holz, Grüngut, Papier oder Glas, kann man anderweitig und kostengünstiger entsorgen. Denn wir verfügen wie viele andere Haushalte über eine Glas-, eine Papier- und eine Biotonne. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, das Glas sowohl in meiner alten als auch in meiner neuen Gemeinde in einem Container einzuwerfen.
Was aber mache ich mit meinen Elektrogeräten? Was mache ich mit Altreifen, mit Restmüll, mit dem gelben Sack? Was geschieht mit Stahl oder Aluminiumresten?
Heute Morgen habe ich im Wald eine neue Form der Altreifenentsorgung gefunden, an einem Waldweg hat ein Mitbürger seine sechs Reifen entsorgt. Ist das die Zukunft, die sich der Recyclinghof oder der Landkreis Calw vorstellt?
Höhere Gebühren, weniger Leistung
Wenn jetzt stolz erzählt wird, dass man an manchen Samstagen 100 Anlieferungen hat, frage ich mich, wie viele waren es denn, als der Recyclinghof noch funktioniert hat? Wieso werden Gebühren erhöht und gleichzeitig wieder einmal Leistungen gestrichen? Wie gesagt, meiner Meinung nach ist der neue Recyclinghof in dieser Form unnötig.
Walter Volz, HochdorfSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.