Es gibt Kritik an der Sichtweise der Karikaturistin Kerstin Heinlein auf Dorothee Eisenlohr. Foto: Schwarzwälder Bote

Zur Sichtweise der Karikaturistin „Wenn der Zuber zu spät ablegt“ hat Leser Edgar Haas aus Sulgen folgende Meinung.

Frieden notwendig

 

Das hat Dorothee Eisenlohr wirklich nicht verdient! Ich kann mich noch sehr gut an ihre begeisterten Beiträge und zahlreiche Bilder auf Facebook erinnern, nachdem sie sich dazu entschlossen hatte, Oberbürgermeisterin von Schramberg mit all seinen verstreuten Ortsteilen zu werden, und mit welcher Freude sie sich damals für dieses Ziel eingesetzt hat. Und dann kam die weltweit oft tödliche Krankheit Corona, die nicht nur all ihre positiven und wünschenswerten Planungen und Vorsätze zunichte machte: Ein unsagbarer Shitstorm brach dann auf sie herein, als sie weisungsgebunden, das heißt auf Anordnung der Landesregierung, die Hauslieferungen des Rino stoppen, oder einen Spielplatz schließen musste. Da half ihr auch nicht, dass sie sich tagelang bei den zuständigen Regierungsstellen vehement gegen solche teilweise unsinnigen Entscheidungen eingesetzt hat, denn es war auch nach ihrem Verständnis und Rechtsempfinden nicht nachvollziehbar, warum eine Pizza ausgeliefert werden durfte, das Eis des Rino dagegen nicht. Letztendlich haben diese Angriffe und üblen Beleidigungen gegen ihre Person dazu geführt, dass sie ihren Facebook-Account schließen musste, der aus ihrem Anspruch heraus, eine Möglichkeit für die Bürger von Schramberg eine transparente Politik zu pflegen und für sachliche Kritik da zu sein, entstanden war. Dona nobis pacem!

Edgar HaasFreiburg/Sulgen

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