Die neuen Glühweinkocher – farblich abgestimmt zum schicken Pullover von Ortschaftsrätin Karin Tiefenbach sind schon da: Es kann los gehen mit der Bewirtung am Hartheimer Krippenweg am 30. November. Foto: Karina Eyrich

Noch mehr ins Zeug legen wollen sich die Hartheimer – nach dem riesigen Erfolg der Premiere – mit ihrem zweiten „Hartheimer Krippenweg“: 26 Krippen sind zu sehen.

Größer zu denken – das trauen sich die Hartheimer schon bei der Vorbereitung des zweiten Hartheimer Krippenwegs – schließlich hatte die Premiere 2024 eingeschlagen wie ein Komet. Derselbe – ein schnuckeliger Stern mit güldenem Schweif – weist vom 30. November bis zum 6. Januar allen Besuchern den Rundweg, der vom Käpelle rund drei Kilometer weit an den verschiedensten Krippen vorbeiführt.

 

19 waren es im vergangenen Jahr – 26 sollen es diesmal sein. „Ottmar Schinacher hat vier neue gebaut“, verkündete Ortsvorsteher Bodo Schüssler in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats – eine gute Nachricht, denn „Omi“, wie ihn alle nennen, ist Experte im Krippenbau und hatte mit seinen vier Krippen 2024 Meilensteine gesetzt. Auch Bodo Schüssler selbst und Ortschaftsrätin Beate Mauch haben Zeit in ihren Werkstätten verbracht und neue Krippen gebaut. Außerdem sind die Grundschule, der Kindergarten und viele weitere Kreative abermals dabei.

Große Krippen gehören ebenso zu den 26 wie kleine, filigrane. Foto: Karina Eyrich

Eröffnet wird die Krippenweg am ersten Advent, Sonntag, 30. November, um 11 Uhr an der Bewirtungshütte beim Käppele, wo an den Wochenenden die Vereine Glühwein, Punsch und kalte Getränke ausschenken, Schupfnudeln, Gulaschsuppe, Waffeln und andere Seelenwärmer anbieten und so dafür Sorgen, dass niemand friert und die Besucher einen Platz haben, um zusammen zu kommen und sich über das Gesehene auszutauschen. Zwei neue Glühwein-Kocher präsentierte Schüssler im Ortschaftsrat. Außerdem hat er 300 Keramiktassen mit dem Kometen-Logo des Hartheimer Krippenwegs bestellt, um Pappbecher zu sparen – und als Andenken.

Ein Höhepunkt des Hartheimer Krippenwegs 2024 war die große Krippe des Kindergartens mit den wolligen Schäfchen. Foto: Karina Eyrich

Die Tennisgemeinschaft bewirtet am 30. November, das Jugendraum-Team, der Mens Club, der Kindergarten, die Guggenmusiker der Hartheimer Michele-Zunft der Sportverein und die Motorradfreunde an den folgenden Wochenenden. Am 5. Januar ist das Impulse-Team dran, das außerdem am 4., 11. und 18. Dezember sowie am 5. Januar Impulsvorträge an mehreren Stationen des Krippenwegs halten wird, um zum Innehalten und bewussten Erleben der Adventszeit einzuladen. Zum Abschluss am Dreikönigstag, 6. Januar, bewirtet der Ortschaftsrat selbst.

Der Nikolaus kommt auch vorbei

Dass am 6. Januar der Nikolaus vorbeikommen wird: selbstredend. Schließlich kann er dann gleich 26 Mal seinen Auftraggeber, das Jesuskind, in immer neuer Umgebung sehen. Orientalisch anmutende Krippen waren 2024 ebenso dabei wie traditionell schwäbische aus Holz, Krippen in Laternen und Baumwurzeln, als Reliefs, abstrakt oder filigran – die Vielfalt war riesig und wird diesmal noch größer sein. Außerdem werden viele Krippen, wie schon 2024, beleuchtet sein.

In einer Laterne war 2024 eine orientalische Krippe ausgestellt. Foto: Karina Eyrich

Besonders intensiv beleuchtet wird der Krippenweg am Samstag, 13. September, bei der Fackelwanderung ab 18 Uhr – Fackeln gibt es dann vor Ort zu erwerben.

Das Logo ist wieder dasselbe wie bei der Premiere 2024. Foto: Bodo Schüssler

Der drei Kilometer lange Rundweg ist barrierefrei, verläuft auf befestigten Wegen vom Käppele Richtung Nusplingen und dann links eine kleine Anhöhe hinauf zurück Richtung Hartheim. Mit Kinderwagen, Rolli und Rollator ist der Krippenweg ebenfalls gute begehbar. Parkplätze stehen am Friedhof und an der Festhalle zur Verfügung. „Der Hartheimer Krippenweg ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt“, das freut Bodo Schüssler, „und er ist mit Herz, Kreativität und Zusammenhalt gestaltet“ – diesmal sogar noch üppiger.