Volle Kirchen, festliche Musik und Krippenspiele: Weihnachten wurde in Friesenheim als Zeit der Hoffnung, der Ruhe und des Miteinanders gefeiert.
Zu keiner anderen Zeit des Jahres sind die Kirchen so gefüllt wie zu Weihnachten – vor allem an Heiligabend. Ganz gleich ob Krippenspiel oder Christmette, der Besuch in der Kirche ist für viele an Heiligabend gesetzt. Festgottesdienste folgten auch am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag.
In den Gotteshäusern unterstützten die Kirchenchöre der Pfarrgemeinden und evangelischen Kirchengemeinde die Festgottesdienste mit ihren Chorälen. Teilweise wurden von den Kirchenchören besondere Messen einstudiert. Die Sehnsucht nach Frieden in der Welt und Zusammenhalt unter den Menschen, Nähe und Liebe sind zentrale Themen in den Gottesdiensten. Vor allem der Sehnsucht von Menschen nach innerer Einkehr, Ruhe und Stille wurden in den Kirchen Rechnung getragen. Wenn beispielsweise, wie in der evangelischen Kirche geschehen, zum Lied „Oh du Fröhliche“, nur noch die Lichter am Weihnachtsbaum brennen, spätestens dann fühlen sich Menschen mitgenommen.
Zu besonderen Krippenfeiern haben Gemeindeteams und Ehrenamtliche der Kirchengemeinde eingeladen. In Friesenheim haben die Kirchengemeinderätinnen Lea Heiermann und Konstanze Heinrich mit Kindern ein Krippenspiel einstudiert.
Kinder übermitteln mit Krippenspielen Botschaft von Weihnachten
Ein großes Team hat die beiden unterstützt. Darunter auch Lutz Heiermann mit seiner Tenorstimme, de r gemeinsam mit Tochter Lea im Duett gesungen hat. In der evangelischen Kirche ist, ebenso wie in den anderen Krippenspielen, ein Licht der Hoffnung weitergetragen worden. „Weihnachten ist überall da, wo die Menschen einen Lichtblick haben. Dann ist das wie in der Heiligen Nacht, als der Engel zu den Hirten gesprochen hat: Euch ist heute der Heiland geboren“, so die übermittelte Botschaft. Weihnachten sei mehr als nur ein Rausch der Geschenke: „Weihnachten ist ein Stück Zeit haben für die Lieben zuhause.“
Weihnachten ist aber auch die Zeit, die Musiker in den Dörfern den Menschen schenken, in dem sie an zentralen Orten spielen. In Oberschopfheim spielte der Musikverein Oberschopfheim traditionell auf dem Friedhof und in Oberweier sind hauptsächlich die Jungmusiker, stark unterstützt und begleitet von Musikern aus dem großen Orchester, durch die Straßen gezogen. Die Melodien wurden von den Straßen in die Häuser getragen. Nicht mehr jedem ist es vergönnt, einen Gottesdienst zu besuchen.
Zum Glühweintreff hatte der Musikverein Harmonie eingeladen
Der Musikverein Harmonie Schuttern hat auf den Rathausplatz zum Glühweintreff eingeladen. Bevor es in die gute Stube oder in den Gottesdienst gegangen ist, wurde dort noch einmal in aller Ruhe zusammengestanden.
Kleiner Musikzug
Eine Freude schenken in Heiligenzell seit fünf Jahren Helmut Britsch, Axel Reinbold und Bernhard Seitel. Sie machten sich auch in diesem Jahr wieder über das Schlössle in die Waldstraße auf den Weg und zogen über den Kuhnengarten in die Westendstraße und wieder über die Joseph-Schulz-Straße zum Weinkeller am Klostergelände. Immer wieder erklangen in den Straßen Lieder wie der „Andachtsjodler“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“. In der Straße „Im Schänzle“ kamen Helga und Manfred Broß auf die Terrasse und riefen „Bravo, schön macht ihr das.“ In der Joseph-Schulz-Straße wartete Werner Herzog mit einem Mirabellenschnaps und freute sich über das fröhliche Spiel. Über den Friedhof ging es zum Weinkeller.