Die Weihnachtskrippe in der Schömberger Stadtkirche wird von fleißigen Helfern bei der Marienstatue aufgebaut. Dort bleibt sie stehen und wird das Jahr über verdeckt. Foto: Visel

Die Weihnachtskrippe in der Schömberger Stadtkirche hat einen neuen Standort. Am Wochenende wird sie vollends aufgebaut.

(bv). Hinter der Marienstatue hat die Weihnachtskrippe in der Schömberger Stadtkirche ihren neuen Standort gefunden. 20 Jahre lang ist sie im Altarraum aufgebaut worden.

Grund für die Neugestaltung und den neuen Standort ist die Corona-Pandemie. 2020 konnte sie nicht aufgebaut werden. Als Ersatz wurde der Marienaltar weihnachtlich geschmückt.

Aus der Not geboren

Diese "aus der Not heraus entstandene Umgestaltung" habe sich als passend erwiesen. Daher sei die Idee entstanden, die Krippe hinten im Bereich des Haupteingangs aufzubauen. Die Planung und Umsetzung, abgesprochen mit dem Kirchengemeinderat und dem ehemaligen Pfarrer Johannes Holdt, oblag Diakon und Kunstlehrer Oliver Pfaff und Ingenieur Axel Riedlinger. Beim Aufbau am neuen Standort helfen auch Felix Henke, Max Riedlinger und Dominik Leopold mit.

Es sei für alle eine große Herausforderung gewesen; die Planung und der Aufbau bereiteten viel Mühe. "Aber alles ist pefekt." Der neue Standort füge sich in den Kirchenraum ein, sagt Pfaff. Die Krippen-Szenerie sei gespiegelt, damit die heilige Familie im Zentrum bleibe. Der Ort eigene sich zur stillen Einkehr für den Betrachter.

Ein weiterer Effekt: "Wir sind nicht mehr auf so viele ehrenamtliche Helfer angewiesen." Die Krippe bleibt in großen Teilen stehen und wird das Jahr über verdeckt. "Dadurch wird die Krippenlandschaft geschont und der Nachwelt erhalten."