Kürzlich wurde die Kriminalstatistik 2023 für den Landkreis vorgestellt. Nun reichen das Landratsamt Rottweil und die Polizei noch einige Zahlen zur Einordnung nach.
So lebten, Stand drittes Quartal 2023, insgesamt 143 076 Menschen im Landkreis Rottweil, davon 14,8 Prozent Nicht-Deutsche. Zum Stichtag 1. Januar 2023 waren 1907 Geflüchtete aus der Ukraine im Landkreis untergebracht. Berücksichtigt werden dabei gemeindescharf alle Personen, die zum Stichtag entweder Transferleistungen (in der Regel Bürgergeld) erhalten, oder staatlich untergebracht waren (sowohl durch den Landkreis in der vorläufigen Unterbringung als auch in den kommunalen Anschlussunterbringungen).
Oft blieb es beim Einbruchsversuch
Ebenfalls zum Stichtag 1. Januar waren 1441 Asylsuchende in der vorläufigen Unterbringung durch den Landkreis registriert. Hierzu zählen laut Landratsamt nur Personen, die staatliche Unterkunft hatten, und/oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.
Beziehende von Bürgergeld seien hier nicht insgesamt widergespiegelt, weil das Jobcenter bei diesem Personenkreis, im Unterschied zu ukrainischen Geflüchteten, keine Statistik erhebe. Diese Personen hätten aber stets bereits privaten Wohnraum und seien nicht (mehr) staatlich untergebracht.
Zum Thema Wohnungseinbruchsdiebstähle im Kreis – hier sind die Fallzahlen 2023 im Vergleich zu 2022 um 53,6 Prozent auf 43 Fälle angestiegen – ergänzt die Polizei zur Statistik, dass es bei 42 Prozent dieser Taten beim Einbruchsversuch blieb.