Detlef Wysotzki, Erster Hauptkommissar, stellte Verwaltung und Gemeinderat den Polizeibericht vor. Foto: Schweizer

Bei der Sitzung des Gemeinderats lag der Polizeibericht vor. Die Zahlen sind niedrig.

In der Schmeie-Gemeinde Straßberg ist die Welt noch in Ordnung. Dies geht aus dem Polizeibericht der vergangenen Jahre hervor, der dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Jedoch war die Kriminalstatistik ansteigend.

 

„Der Polizeiposten Winterlingen unterrichtet die Verwaltung regelmäßig über polizeiliche Vorkommnisse in unserem Gemeindegebiet“, informierte Bürgermeister Markus Zeiser das Gremium. Das Positive sei, dass in den vergangenen Jahren nur sehr wenige Delikte und auch nur leichtere Verstöße verzeichnet worden seien. Aufgrund dieser guten Kriminalitätslage erfolge ein Polizeibericht im Gemeinderat nur alle paar Jahre. Das war in der jüngsten Sitzung wieder einmal der Fall. Detlef Wysotzki, Erster Hauptkommissar und Leiter des Polizeireviers Albstadt, erläuterte die Lage.

Es gab nur wenige kleinere Unfälle

Bei der Verkehrssicherheitslage geht die Tendenz generell hin zu weniger Ereignissen. Im Vorjahr wurden im Bereich Straßberg mit Einbezug der Bundesstraße B 463 zusammen 24 Unfälle verzeichnet, 2023 waren es 33. Entsprechend auch der Rückgang der verletzten Personen von 17 auf acht Menschen. Die Zahl der gesamten verunglückten Personen lag 2024 bei zwölf, ein Jahr zuvor bei 20. „Was die Gemeinde betrifft, gab es nur wenige kleinere Unfälle“, sagte Detlef Wysotzki.

Bei der Kriminalstatistik dagegen ging die Tendenz der Fallzahlen in der Gemeinde in allen Bereichen nach oben. Straftaten wurden 52 registriert, gegenüber 48 im Jahr 2023. Aufgeklärt wurden 23, damit lag die Quote mit 44,2 Prozent unter dem Ergebnis von 2023 mit 54,2 Prozent. Die Zahl der Tatverdächtigen nannte Wysotzki mit 31, darunter waren vier Heranwachsende, drei Jugendliche und ein Kind.

In Straßberg gibt es keine Drogenkontrollen

Somit bewege man sich in den zurückliegenden fünf Jahren auf niedrigem Niveau. 17 Diebstähle ohne erschwerte Umstände wurden aufgenommen. Auf Drogen angesprochen, informierte Detlef Wysotzki, „in Straßberg wird sicher auch einiges unterwegs sein, jedoch machen wir hier keine Drogenkontrollen“.

Rathaus-Angestellte Annette Stemann wollte wissen, wie man mit Zehnjährigen umgehe, die etwas beschädigten. Hier empfahl die Polizei, dass vorab das direkte Ansprechen oft helfen würde oder aber der Kontakt mit einem Jugendberater bei der Polizei zu suchen sei. Auf Videoüberwachungen angesprochen, meinte Wysotzki, es mache durchaus Sinn, damit sein Eigentum zu schützen.