Ein besonderes Augenmerk beim Fahndungs- und Sicherheitstages lag auf der Messerkriminalität. Foto: Goodfreephotos/Pixabay

Am länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag hat die Polizei 30 Fahndungstreffer gelandet.

Das Polizeipräsidium Freiburg hat sich in Zusammenarbeit mit weiteren Sicherheitsbehörden im Stadtkreis Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut am länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag beteiligt.

 

Mit dem übergeordneten Ziel, die Sicherheit im öffentlichen Raum für die Bevölkerung zu stärken, fanden dieser Tage vielerorts Fahndungs-, Kontroll- sowie Präventionsmaßnahmen in der Öffentlichkeit statt, wie das Polizeipräsidium mitteilt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch auf der Bekämpfung der Messerkriminalität.

Sämtliche Polizeireviere, die Verkehrspolizei, die Kriminalpolizei sowie die polizeiliche Prävention haben sich an den Maßnahmen beteiligt. Unterstützt wurde das Polizeipräsidium Freiburg dabei durch Personal des Polizeipräsidiums Einsatz, der Bundespolizei, den deutschen und schweizerischen Zollbehörden sowie Einsatzkräften der Gendarmerie und Police Nationale aus Frankreich. Insgesamt waren am Sicherheitstag fast 350 Polizeibeamte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg im Einsatz.

1650 Personen und Autos kontrolliert

Es wurden etwa 1650 Personen und Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 25 Straftaten festgestellt und 55 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, knapp 30 Fahndungstreffer erzielt und sechs Personen unter anderem aufgrund ausstehender Haftbefehle festgenommen. In einem Fall widersetzte sich ein Mann der Festnahme am Bahnhof in Bad Krozingen und verletzte dabei einen Polizeibeamten leicht.

Auch die kriminalpolizeilichen Maßnahmen zeigten laut Mitteilung Erfolge. So konnten unter anderem im Zusammenhang mit Durchsuchungsmaßnahmen im erotischen Dienstleistungs- sowie in Teilen des Tabak-Gewerbes neue Ermittlungsansätze gewonnen und Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

17 Messer sichergestellt

Mit besonderem Fokus auf die Einhaltung des Messerverbotes im öffentlichen Personen- und Nahverkehr wurden zudem 17 Messer sichergestellt oder beschlagnahmt. „Das sind 17 potenzielle Waffen mit denen andere Menschen auf engen Raum möglicherweise schwer verletzt werden könnten“, warnt Polizeipräsident Norbert Schneider. „Unsere Kontrollen sollen verdeutlichen, dass das Mitführen von Messern jeglicher Art in Bus und Bahn verboten ist und auch konsequent geahndet wird.“, betont der Polizeipräsident.