Für die Arbeit im Kreis Rottweil gibt es großes Lob von der Landeswahlleiterin aus Stuttgart.
Die Prüfung der der Kreistagswahlen führte zu „keinen nennenswerten Veränderungen“, eröffnete der als stellvertretender Wahlleiter fungierende Erste Landesbeamte Hermann Kopp am Freitagnachmittag bei der Sitzung des Kreiswahlausschusses im Landratsamt.
Keine Auswirkungen
Trotz kleiner Änderungen der Ergebnisse aus den 144 Bezirken – darunter 109 Urnen- und 35 Briefwahlbezirke – bleibt die Besetzung des Kreistags für die nächste Legislatur wie vorläufig festgestellt. Das bedeutet: Der neue Kreistag wird 46 und damit vier Sitze mehr als der bisherige haben. Diese vier Sitze sind Ausgleichsmandate, die durch zwei Direktmandate nach sich gezogen wurden.
Vier Ausgleichsmandate
Ursache ist das Wahl- beziehungsweise Sitzzuteilungsverfahren in Baden-Württemberg, das bundesweit als kompliziertestes gelte – aber die Sitze nach dem Wahlergebnis „gerechter“ verteilt als andere. Jeweils eines der Ausgleichsmandate ging an die Freien Wähler und die AfD, der ÖDP wurden zwei Ausgleichsmandate zugesprochen.
Ein großes Dankeschön gab es von Kopp an alle, die sich bereiterklärt haben, sich um ein Mandat im Kreistag zu bewerben, vor allem aber auch an das Wahlteam. Dass dieses Dankeschön nicht so dahin gesagt war, konnte man einem Schreiben der Landeswahlleiterin entnehmen, die ein „großes Lob und Kompliment“ nach Rottweil sandte – verbunden mit dem Hinweis dass man weit weniger Arbeit hätte, wenn alle Unterlagen so eingereicht würden wie aus Rottweil.