Johannes Wöhrle, Torjäger des SV Niedereschach in der Kreisliga A Staffel 1, wird den vergangenen Spieltag nie vergessen. Der Niedereschacher erzielte sechs Tore.
Kreisliga A Staffel 1: Es gibt Sportler, die trainieren ihre Bauchmuskeln zum Sixpack, andere holen nach der Siegesfeier an der Tanke einen Sechserträger und ganz besondere Ausnahmekönner bejubeln einen Sixpack-Torreigen. Dies schaffte nun Johannes Wöhrle. Neben ihm gab es noch weitere Ausnahme-Torschützen am vergangenen Spieltags-Wochenende.
Johannes Wöhrle
Beim 11:2-Kantersieg seiner Elf in Rietheim gelangen dem 27-jährigen Physiotherapeuten mit eigener Praxis in Trossingen „sagenhafte“ sechs Treffer. „Es war schon etwas Besonderes, an dem Tag sind mir die Bälle einfach gut gelungen. Bereits nach 16 Sekunden fiel das 1:0. Es war aber eher ein Eigentor“, bleibt Johannes Wöhrle bescheiden. Es folgten bis zur Halbzeit drei weitere Tore zum 7:1-Pausenstand.
Nach Tor Nummer 5 sorgte er am Ende für den 11:2-Endstand in der 81. Minute. „Ich hatte von Anfang ein gutes Gefühl“, schoss er alle Tore per Fuß aus dem Spiel heraus.
19 Treffer hat Wöhrle für den Tabellenfünften schon erzielt, in den beiden Spielzeiten davor kam er auf 14 und 15 Treffer.
Der Rekord
Hat er schon einmal ähnlich viele Tore erzielt? „Nein. In der Vorrunde in Grüningen waren es drei.“ Sein Mitspieler Marvin Burgbacher indes stand ihm nur wenig nach – er traf vierfach. Burgbacher hat bereits 26 Saisontore auf dem Konto und steigert sich – wie Wöhrle – gegenüber den Vorjahren (7 und 14) kontinuierlich.
„Ich hätte ihm gerne noch weitere aufgelegt.“ Nicht verwunderlich: Unter Beteiligung des SVN fielen an 23 Spieltagen 118 Treffer (64:54).
Nur Fast-Meister SV Obereschach (122/96:26) ist noch besser. Deren Goalgetter Noah Nocht (29 Treffer/Vorjahre: 10 und 21) möchte Burgbacher noch die Torjäger-Kanone abluchsen.
Diese holte im Vorjahr Nico Rapp von der SG Fischbach-Weiler. Der Fischbacher steht aktuell bei 25 Toren (Vorjahre: 19 und 23).
Als kleine Belohnung fliegt Wöhrle am Mittwoch nach Istanbul, wo der SC Freiburg-Fan das Europa-League-Endspiel gegen Aston Villa live im Besiktas-Stadion verfolgt.