In der Kreisliga B2 haben die SG Busenweiler-Römlinsdorf, SGM Betra, der SV Wittlensweiler und die SGM II Wittendorf-Lombach-Loßburg flex gemeldet. Personelle Engpässe und Verletzungen machen deren Situation schwierig.
Der vergangene Spieltag der Kreisliga B2 musste aufgrund des schlechten Wetters abgesagt werden – eine Möglichkeit für Teams im unteren Tabellenteil, etwas Luft zu holen. Denn personell haben einige Teams Sorgen. So haben in der Kreisliga B2 vier Mannschaften im Laufe der Saison schon flex gemeldet.
Die Mannschaften spielen dann neun gegen neun. Das Team, das flex meldet, darf höchstens elf Spieler dabei haben. Diese Teams sind im Spielplan mit dem Zusatz „(flex)“ gekennzeichnet. Die Teams treten weiterhin gegeneinander an, verlieren jedoch ihr Aufstiegsrecht, sobald sie zum flexiblen Spielbetrieb wechseln. Dazu gehört auch die SG Busenweiler-Römlinsdorf, die momentan nur auf dem neunten Platz steht – eine der schwächsten Platzierungen der letzten Jahre.
Abstieg war fatal
Noch in der vergangenen Saison spielte die SG in der Kreisliga A1 und beendete die Saison auf dem 15. Platz, was den Abstieg zur Folge hatte. In der Kreisliga B2 konnte die SG Busenweiler-Römlinsdorf auch in der letzten Saison immer wieder Platzierungen unter den besten fünf erreichen. Doch in dieser Saison scheint einfach nichts zu funktionieren. „Wir haben extremen Personalmangel. Das war schon vor der Saison absehbar, und dann kamen auch noch einige Verletzungen hinzu. Der Negativtrend begann bereits in der vergangenen Saison.
Wir haben eine schwache Rückrunde in der Kreisliga A1 gespielt, die Trainingsbeteiligung war schlecht, und daraufhin haben viele Spieler den Verein verlassen. Es kam einfach alles zusammen. Hätten wir die Liga in der letzten Saison gehalten, wären wir nicht in dieser Situation“, erklärt SG-Trainer Orhan Özübek. Er fügt hinzu: „Unser Ziel war es, zwischen Platz fünf und zehn zu landen. Mit einer guten Rückrunde ist das immer noch möglich.“
Weniger Qualität da
Die Situation bei Betra ist noch prekärer, da sie mit nur drei Punkten auf dem letzten Platz stehen. „In diesem Jahr hat sich eine Spielgemeinschaft mit Rexingen-Dettingen gebildet, sodass Betra jetzt unsere zweite Mannschaft ist. In der ersten Mannschaft hatten wir viele Ausfälle, weshalb einige Spieler aus der zweiten Mannschaft hochgezogen wurden. Das hat dazu geführt, dass die Qualität in Betra nachgelassen hat“, erklärt Abteilungsleiter Ferdi Akgün. Doch er sieht Licht am Ende des Tunnels: „Die personelle Situation wird sich bald verbessern. Einige Spieler kehren nach Verletzungen in die erste Mannschaft zurück, und so können wir die Zweite mit frischen Kräften unterstützen. Wir haben zuletzt guten Fußball gespielt, und die Mannschaft ist jung und muss sich erst finden. Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Rückrunde den ein oder anderen Punkt holen werden. Das Ziel ist es, nicht Letzter zu werden.“
Flex gemeldet Der SV Wittlensweiler belegt mit neun Punkten den zwölften Platz. In der vergangenen Saison belegte man Platz acht in der Kreisliga B2, und im Jahr zuvor war man mit Platz 16 von der Kreisliga A1 abgestiegen. Doch in dieser Spielzeit läuft vieles schief – und die Zahlen sprechen für sich. In 13 Spielen erzielte man nur 18 Tore, was zu den schwächsten Offensiven der Liga zählt. Auch die 45 kassierten Gegentore zeigen, dass es in der Defensive an Stabilität mangelt. Auch die SGM II Wittendorf/Lombach/Loßburg musste in dieser Saison schon Flex melden und liegt mit neun Punkten auf dem 13. Platz. Eine Tabellensituation, die dem Verein nicht allzu neu ist. Somit bestätigt sich der Trend der vergangenen Saisons.