Der SSC Donaueschingen und Bad Dürrheim liegen in der B-Staffel 1 punktgleich an der Spitze und machen die Meisterschaft an den verbleibenden beiden Spieltagen wohl unter sich aus.
Kreisliga B Staffel 1: In der Kreisliga B Staffel 1 stehen der SSC Donaueschingen und der FC Bad Dürrheim punktgleich an der Tabellenspitze. Zwei Spieltage vor dem Saisonende ist also noch völlig offen, welches Team Meister wird und somit direkt aufsteigt – und wer in der Relegation ran muss.
Sowohl der SSC als auch der FC holten in bislang 16 gespielten Partien 40 Punkte. Zuletzt siegte Bad Dürrheim klar mit 5:1 gegen den NK Hajduk VS, während Donaueschingen sich gegen Atletico Sankt German schwer tat. Erst in Minute 82 erlöste Alem Klicic den SSV mit dem 2:1-Siegtor.
SSC mit guter Tordifferenz
„Das war natürlich wichtig für uns. Hätten wir das Tor nicht gemacht, wäre Bad Dürrheim jetzt zwei Punkte vor uns. Dann müssten wir auf einen Ausrutscher von ihnen hoffen. So haben wir immer noch alles in der eigenen Hand“, betont der SSC-Trainer Almir Smakovic.
Trotz Punktgleichheit hat Donaueschingen einen großen Vorteil: die Tordifferenz. Der SSC hat mit 74:26 Toren eine um 16 Treffer bessere Bilanz als Bad Dürrheim mit 50:18 Toren. Smakovic weiß: „Plus 16 Tore in zwei Spielen, das ist natürlich nicht ohne und schwer aufzuholen, das ist wie ein Punkt mehr für uns.“
Das direkte Duell in der Rückrunde der beiden Kontrahenten fand am 16. Mai in Donaueschingen statt. Bad Dürrheim siegte dort mit 4:2 und machte das Rennen um die Meisterschaft wieder extrem spannend.
Bad Dürrheims Trainer Matthias Tobey sagt: „Wir lauern noch auf die Meisterschaft.“
Das Restprogramm
An den letzten beiden Spieltagen trifft der FCB zuerst auf den Achtplatzierten SV Aasen II und dann noch auf das Schlusslicht FV Möhringen II. Donaueschingen reist am kommenden Sonntag zum FC Pfaffenweiler, der auf Rang sieben steht, und beschließt die Saison zuhause gegen den auf Platz vier liegenden NK Hajduk VS.
Der SSC hat also das etwas anspruchsvollere Restprogramm. Smakovic will davon aber nichts wissen: „Wenn du Meister werden willst, musst du gegen jedes Team gewinnen. Für mich spielt es keine Rolle, ob die gegnerische Mannschaft Vierter ist oder Siebter. Du musst einfach dein Ding machen.“
„Wir haben es gegen Atletico gesehen, wie unangenehm das sein kann. Auch wenn es für sie um nichts mehr ging, haben sie extrem gefightet“, so Smakovic weiter zur letzten Partie.
Die besten Torschützen
Top-Torjäger im recht erfahrenen Kader beim SSC ist Alen Coralic mit elf Treffern. Die Torausbeute verteilt sich aber auf mehrere Schultern, so haben gleich fünf Akteure mehr als sechs Saisontore in der Liga. Bei Bad Dürrheim haben ebenfalls mehrere Spieler über sieben Tore. Die meisten bejubelte Maksym Zelinskyi (10).
Auch die SG Gemeinde Königsfeld B.K.N. könnte noch ins Meisterrennen eingreifen. Bei einem Erfolg des SSC oder des FCB wären diese Chancen für die mit 36 Zählern auf Rang drei liegende SG aber dahin.
Smakovic sagt: „Wir müssen einfach auf uns schauen und unsere Hausaufgaben machen.“ Sollte dem SSC dies in den verbleibenden beiden Partien gelingen, so würden sie kommende Saison sicher in der Kreisliga A an den Start gehen.