Zagreb-Trainer Petrit Buzhala setzt in der Restsaison auch auf acht neue Spieler. Foto: Rohde

Kein Punkt, Tabellenletzter und ein katastrophales Torverhältnis: Die Hinrunde des NK Zagreb Villingen verlief desaströs. Trainer Petrit Buzhala blickt dennoch nach vorne.

Kreisliga B Staffel 1: Die Villinger stehen also auf dem letzten Platz – ohne einen einzigen Zähler. Auch das Torverhältnis spricht Bände: Sechs erzielte Tore und 47 Gegentore machen die Mannschaft zu einem der schwächsten Teams im Bezirk Schwarzwald.

 

Trainer Buzhala erklärt die Probleme: „In der Startelf standen oft Spieler, die fünf Jahre nichts gemacht haben. Die Fitness hat gefehlt. Das merkt man besonders, wenn man nach 70 Minuten mit 3:0 führt und in den letzten zehn Minuten noch vier Tore kassiert. Gegen Ende war das richtig hart. Das Niveau war in der Hinrunde – ehrlich gesagt – auch nicht berauschend.“

Trotz der Rückschläge betont er: „Ich war an jedem Spieltag motiviert und voller Vorfreude.“

Klare Ziele

Buzhala übernahm das Team erst im Sommer. Er hat trotz dieser katastrophalen Hinrunde einiges vor: „Ich habe diesen Verein erst übernommen. Der Start war nicht berauschend, jedoch möchte ich nächstes Jahr ganz oben mitspielen.“

Doch wie soll das nach so einer Hinrunde funktionieren? „Ich habe für die Rückrunde acht neue Spieler ins Team geholt. Alle haben Erfahrung in den höheren Ligen. Dadurch sollte es besser laufen“, so der NK-Coach. Tabellentechnisch ist für Buzhala und seine Jungs aber nichts mehr drin.

Trotzdem freut sich der Coach auf die zweite Saisonhälfte: „Ich möchte, dass sich die Mannschaft in der Rückrunde einspielt und die Jungs sich alle untereinander kennenlernen. Nächstes Jahr kommen noch vier, fünf neue Spieler von der Kreisliga A dazu, die mir schon zugesagt haben. In der Winterpause waren sie leider zu teuer, aber mit diesem Verein will ich langsam etwas aufbauen.“

Kritik an langer Pause

Für die Villinger geht es erst wieder am 11. April 2026 gegen den SV Überauchern weiter. Der NK-Trainer ist nicht sehr begeistert von dieser langen Winterpause: „Ich hoffe, dass die Liga nächstes Jahr größer wird. Die lange Pause bis April ist echt problematisch – die Jungs müssen sich ewig fit halten. Freundschaftsspiele sind schwer zu organisieren, weil andere Ligen viel früher starten. Wir fangen erst im April an, da fehlen Spiele, es sollten mindestens zwölf oder sechs Mannschaften sein.“