Der SC Kaltbrunn – hier Yannick Wöhrle – empfängt den SV Betzweiler-Wälde. Foto: Eibner-Pressefoto/Lisa Edel

Beim SV Betzweiler-Wälde ist man bislang nicht zufrieden mit der Saison in der Kreisliga A3. Am kommenden Spieltag wartet mit dem Tabellenvierten SC Kaltbrunn ein ganz schwerer Herausforderer.

Der Tabellenführer SG Ahldorf-Mühlen/ Dettensee empfängt in Mühlen die Gäste vom SV Tumlingen-Hörschweiler und sollte seine Spitzenposition verteidigen können. Verfolger TSG Wittershausen trifft mit der SG Talheim ebenfalls auf eine Mannschaft aus der hinteren Tabellenhälfte. In Rohrdorf auf dem Waldsportplatz kommt es zum Kellerduell der beiden Sorgenkinder der Liga. Die SGM Dettlingen-Bittelbronn/​Schopfloch/​Dießen wartet immer noch sehnsüchtig auf den ersten Ligaerfolg.

 

Der SV Betzweiler-Wälde unter ihrem Trainerduo Sertan Daglar und Philipp Schaible spielt eine wechselhafte Saison. Zuletzt verloren die Weilemer ihre beiden Spiele gegen die SG Bildechingen/Nordstetten und den FC Horb mit nur einem Tor Unterschied. Als nächstes wartet mit dem SC Kaltbrunn eine harte Nuss.

„Noch keinen Schritt weitergekommen“

Sertan Daglar, Spielertrainer des A-Ligisten, bemängelt die fehlende Konstanz seines Teams nicht erst seit dieser Saison. „Mit unserer Punkteausbeute können wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht zufrieden sein. Vor allem die letzten beiden Spiele in Nordstetten und Horb und zuvor in Rexingen sind nicht nach unserem Geschmack verlaufen. Da hätten wir gegen Gegner auf Augenhöhe, punkten müssen.“ Vor allem ärgern den erfahrenen Spielertrainer die vielen Gegentore seiner Mannschaft. „Mit diesem Problem mussten wir uns schon im Vorjahr beschäftigen und sind dabei noch keinen Schritt weitergekommen. Leider ist kein Muster bei unseren Gegentoren erkennbar.“

Zuletzt war auf die Abwehr zwar verlass, aber die Offensive schwächelte. Hier steht und fällt viel mit der Abschlussqualität von Spielführer Marc Rehfuß. Rehfuß hat fast die Hälfte aller Treffer seiner Mannschaft erzielt. „In den letzten beiden Partien hat bei uns die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt. Da müssen wir in den kommenden Spielen wieder einen Zahn zulegen, was das anbelangt.“

Enge Liga

Daglar ist lange genug im Trainergeschäft, um zu wissen, dass sein Team in den kommenden Spielen noch den einen oder anderen Punkt holen muss, um nicht abzurutschen. „In der Liga geht es so eng zu, dass du Woche für Woche deine Leistung abliefern musst. Vor allem in den Spielen gegen die Eutinger Zweite und gegen die SG Rohrdorf-Eckenweiler/Weitingen müssen wir in Anbetracht unserer Tabellensituation punkten. Wenn du zwei, drei Spieltage nicht punktest, rutschst du ganz schnell hinten rein.“ Das soll unter allen Umständen verhindert werden.

„Wir haben uns bisher etwas unter Wert verkauft und müssen aber unsere Leistung erst einmal auf den Platz bringen.“ Der 39-jährige Daglar gehört als Enddreißiger noch lange nicht zu den ältesten Spielertrainern in der Liga. Mehmet Özkoyuncu von der SGM Bildechingen/Nordstetten hat mehr als zehn Jahre mehr auf dem Buckel. „Mehmet ist schon ein Phänomen. Ich würde gerne schon noch ein, zwei Jahre auf dem Platz stehen. Es dauert zwar mittlerweile etwas länger mit der Regeneration. Aber solange ich meiner Mannschaft auch auf dem Platz helfen kann, werde ich spielen“, sagt Daglar abschießend.