In der Kreisliga A3 möchte die TSG Wittershausen bis zum Schluss im Titelkampf bleiben.
Die SG Altheim-Grünmettstetten ist in dieser Woche gleich zweimal gefordert. Nach dem Nachholspiel bei der Rohrweiler-Spielerkombi gastiert der Tabellenzweite aus Wittershausen in Altheim. Für die Rohrweiler-Spielerkombi wird es schwierig, ihr Punktekonto am Sonntag gegen den Tabellenführer aus Ahldorf-Mühlen-Dettensee weiter auszubauen.
Für die TSG Wittershausen und ihre beiden Spielertrainer Jannik Schneider und Raphael Ruf stehen in den kommenden drei Wochen äußerst wichtige Spiele auf dem Plan. Jannik Schneider, der in seine zweite Saison bei dem Vöhringer Teilort geht, wagt einen Ausblick: „Wenn wir keines der drei Spiele verlieren, wären wir zumindest im Bezirkspokal im Viertelfinale und im Meisterschaftsrennen weiterhin dabei.“ Dass die Aufgaben in der Punktspielrunde gegen die SG Altheim-Grünmettstetten und die Woche darauf beim SV Oberiflingen alles andere als leicht werden, ist sich auch der Wittershausener Spielertrainer im Klaren. Im Pokal kommt mit der SpVgg Freudenstadt ein echtes Kaliber auf die TSG zu.
Viel Konkurrenz in der Liga
In der laufenden Saison steht die TSG auf dem zweiten Platz, drei Punkte hinter dem Bezirksliga-Absteiger SG Ahldorf-Mühlen-Dettensee, dem klaren Meisterschaftsfavoriten. Mit diesem Platz musste sich die TSG auch in den vergangenen zwei Spielzeiten ungewollt anfreunden. Wittershausens Spielertrainer Jannik Schneider setzt zudem auf die Konkurrenz, dass der Tabellenführer in den kommenden Wochen nicht ungeschoren davonkommt: „Ich glaube schon, dass Mannschaften wie die SG Altheim-Grünmettstetten, der SC Kaltbrunn und der SV Oberiflingen dazu beitragen werden, die Liga spannend zu halten. Wir wollen bis zum Schluss um die Meisterschaft mitreden.“
„Klar unterlegen“
Das erste Duell gegen die SG Ahldorf-Mühlen-Dettensee ging aus Sicht der TSG klar verloren: „Da brauchen wir nicht um den heißen Brei reden, in diesem Spiel waren wir klar unterlegen.“ Jannik Schneider hat mit Raphael Ruf einen neuen Nebenmann an seiner Seite: „Die Zusammenarbeit mit Raphael klappt richtig gut, obwohl wir uns vorher gar nicht gekannt haben. Man merkt, dass er höherklassig gespielt hat.“ Rufs Vorgänger, Fabian Singer, zog es zu den TSF Trillfingen.
Jeder Spieler ist wichtig
Bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Saison musste die TSG auf mehrere wichtige Stammkräfte verletzungsbedingt verzichten. Mike Kaufmann und Stefan Schulz (beide am Kreuzband verletzt) werden aufgrund der Schwere ihrer Verletzung sehr lange ausfallen. Dagegen ist mit dem Einsatz von Raphael Kohler erfreulicherweise in den kommenden Wochen wieder zu rechnen. Jeder Spieler wird gebraucht, um die sportlichen Ziele der TSG nicht aus den Augen zu verlieren.