Spielertrainer Marc Bühler (in Rot) und die SF Salzstetten sind voll im Soll. Foto: Andreas Reutter

In der Kreisliga A3 warten noch zwei Spieltage bis zur Winterpause. Für die Teams ist noch alles drin, allerdings hat der Spitzenreiter Vorsprung und der Verfolger nun spielfrei.

Die Sportfreunde Salzstetten waren in der Vorrunde das Maß aller Dinge und sind ihrer Favoritenrolle auf den direkten Wiederaufstieg bis dato gerecht geworden. Mit sechs Punkten Vorsprung geht die Mannschaft des Trainertandems Marc Bühler und Daniel Wehle die zweite Saisonhälfte an, die mit der Heimpartie gegen den SV Vollmaringen startet. Die Waldachtäler haben ab dem siebten Spieltag die Tabellenführung übernommen. Es hat nicht den Anschein, dass sich die Sportfreunde in der zweiten Saisonhälfte von ihrem Weg, ins Bezirksoberhaus aufzusteigen, abbringen lassen.

 

Erster Verfolger ist der Lokalrivale SV Tumlingen-Hörschweiler. Durch die Niederlage vom vergangenen Wochenende in Empfingen ist der Rückstand auf Salzstetten auf sechs Punkte angewachsen – zudem hat das Team nun spielfrei. Das neue Trainerteam Klaus Glöckle und Matthis Johannsen dürfte dennoch mit der Bilanz mehr als zufrieden sein. Dahinter reihen sich der TSV Haiterbach, die Spvgg Oberschwandorf und die SGM Bildechingen-Nordstetten ein, mit denen bis auf Oberschwandorf fast zu rechnen war.

Die Haiterbacher konnten sich nach einer verkorksten Saison mit Luca Kravoscanec als Spielertrainer prominent verstärken. Dagegen überrascht das gute Abschneiden der Oberschwandorfer nur auf den ersten Blick. Die Empfinger Zweite unter ihrem neuen Trainer Marc Ohla, der zum Ende der Vorrunde im Tor aushelfen musste, hat zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen die Abstiegsränge hinter sich gelassen. Gleiches gilt auch für den 1. FC Egenhausen, den viele Experten weiter vorne vermutet hätten. Die Mannschaft von Egenhausens Trainer Patrick Brassat tut sich nach dem Wechsel von der A1 in die A3 in dieser Saison überraschend schwer und hat viele Spiele unglücklich verloren. Dafür feierten die Egenhausener gegen die Vöhringer Zweite mit 11:0 den höchsten Sieg am 7. Spieltag.

Lange das Sorgenkind

Für die SGM Rexingen/Dettingen/Betra war die bisherige Saison ein Auf und Ab. Zuletzt verlor die Mannschaft von Mahir Savranlioglu ihr Heimspiel gegen den SV Gündringen. Der Absteiger Gündringen war lange Zeit das Sorgenkind in der Liga. Nach dem Trainerwechsel und mit etwas Verzögerung hat der neue Coach Thomas Zistler aber offensichtlich den richtigen Ton getroffen und sein Team hat die letzten drei Spiele allesamt gewonnen. Der Klassenerhalt erscheint jetzt sogar wieder aus eigener Kraft möglich.

Auch für den SV Vollmaringen und die SG Altheim-Grünmettstetten ist mit einer guten Rückrunde noch einiges möglich. Die Vollmaringer starteten gut in die Saison, haben aber aus den letzten sechs Spielen nur einen Punkt geholt.

Die SG Altheim-Grünmettstetten konnte sich nie aus der Abstiegszone lösen und muss sich nach der Winterpause erheblich steigern, um in der Liga zu bleiben. Deutlich schwerer mutet die Aufgabe für die Schlusslichter FC Horb und SG Vöhringen II an. Für die Horber wäre ein Abstieg in die Liga sorgenlos deutlich schmerzhafter als für die Mannschaft von der Festallee. Möglich ist aber für beide noch einiges.