Die Spvgg Oberschwandorf (in Orange) hat sich aus dem Abstiegskampf herausgehalten. Foto: Wagner

Die Oberschwandorfer haben sich zurückgemeldet zuletzt und planen für die neue Saison. Am Sonntag geht es gegen die SGM Rexingen/Dettingen/Betra.

Tabellenführer Salzstetten möchte seine Negativserie zu Hause gegen den 1. FC Egenhausen beenden und nicht Gefahr laufen, dass die Verfolger weiter Boden gut machen. In Haiterbach kommt es am Sonntag zur Wiederholung des Pokalviertelfinals, das am Montag ausgetragen worden war. Der SV Tumlingen-Hörschweiler möchte sich dabei für das Aus im Pokal revanchieren. Auch im Abstiegskampf ist weiterhin für Spannung gesorgt. Vor allem der FC Horb ist im Duell gegen den SV Vollmaringen gehörig unter Zugzwang.

 

Die Spielvereinigung Oberschwandorf feierte zuletzt am Gründonnerstag ihren ersten Dreier nach der Winterpause und bezwang zu Hause den SV Gündringen deutlich. Dadurch konnte der A-Ligist den vierten Tabellenplatz behaupten. Erfreulich aus Oberschwandorfer Sicht, dass ihr Spielertrainer Sebastian Bauer seinen Vertrag um ein Jahr beim A-Ligisten verlängert hat.

Oberschwandorfs Abteilungsleiter Ralf Röhm hält trotz der guten Ausgangslage seiner Mannschaft den Ball betont flach und schielt eher nach unten als nach oben. „Wir benötigen noch zwei Siege und dann sollte uns in Sachen Ligaverbleib nichts mehr passieren. Ich glaube nicht, dass wir am Ende noch für den Relegationsplatz in Frage kommen.“ Um oben mitzuspielen, so Röhm, ist die Personaldecke seiner Mannschaft zu klein. Außerdem habe die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen etwas gelitten.

Aus Abstiegskampf herausgehalten

Die Oberschwandorfer haben aber keinen Grund, sich über den bisherigen Saisonverlauf zu beschweren. Waren sie doch nie schlechter als Tabellenplatz fünf platziert und hielten sich dadurch komplett aus dem Abstiegskampf heraus. Vor allem Defensiv hat die Arbeit von Oberschwandorfs Spielertrainer Bauer gefruchtet. In der Vorsaison war die Defensive noch die große Baustelle im Spiel des A-Ligisten.

In der Offensive sorgen Florin Cadarean, Luka Petrovic (beide 12 Tore) sowie Laurentiu-Emil Luca (11 Tore) für die notwendige Durchschlagskraft im Angriff.

Für die kommende Saison laufen die Planungen auf Hochtouren. Mit Florian Pireci und Sebastian Schmidt kommen zwei Langzeitverletzte zurück. „Wir sind noch an zwei bis drei Spielern dran, um uns in der Kaderbreite etwas besser aufzustellen.“

„Wollen uns wappnen“

Röhm glaubt, dass es in der kommenden Saison, wenn es nur noch zwei A-Ligen gibt, noch schwieriger wird, die Klasse zu erhalten. „Es werden deutlich mehr Spiele auf unsere Spieler zukommen, da die Staffeln größer sein werden. Dafür wollen wir uns wappnen.“ Im Aufstiegsrennen favorisiert Röhm den TSV Haiterbach. „Ich traue es unserem Lokalrivalen noch zu, den direkten Aufstiegsplatz zu ergattern. Salzstetten ist für mich keine Übermannschaft und wird sich auch gegen Egenhausen schwer tun.“ Die Oberschwandorfer treffen am Sonntag auf die SGM Rexingen/Dettingen/Betra.