Trainer Marco Grausam muss mit dem VfL Stammheim zu einem Aufsteiger. Foto: Kraushaar

In der Kreisliga A2 greifen der VfL Ostelsheim, der TSV Altensteig und die SG Teinachtal in das Geschehen ein. Der VfL Stammheim muss derweil zum „Duell der Verlierer“.

Fünf Partien, 17 Tore der Auftakt der Kreisliga A II Ost entsprach weitgehend den Erwartungen, einzig den deutlichen 5:1 Sieg von Aufsteiger SV Schönbronn bei der SF Gechingen II hatten wohl die wenigsten auf der Rechnung. Auch Gechingens Coach Jens Kusterer tut sich mit der Tatsache, „erstes Schlusslicht“ zu sein, schwer, zumal dem Spielertrainer am Sonntag die Gefahr droht, dass sich dieser Zustand beim SC Neubulach verfestigen könnte.

 

Die „Bulicher“ sind jedenfalls zuversichtlich, nachdem ihre mit großen Personalsorgen zum Gipfeltreffen nach Wart angereiste Elf auch durch spielerische Elemente überzeugen konnte. Die SFG II sind um ihre Aufgabe jedenfalls nicht zu beneiden.

Das gilt auch für Trainer Marco Grausam und den VfL Stammheim, der beim Aufsteiger SSV Walddorf antreten muss. Ein Duell der „Verlierer“, dabei hatte der VfL gegen den Liganeuling TSV Simmersfeld sowie der SSV Walddorf, durch Robin Senses beim FV Calw, jeweils mit 1:0 geführt.

„In der Liga eine Waffe“

Vom „Keller“ der Liga auf dem Rasenplatz „Zu den Linden“ in Altensteig zum „Highlight“ am Schönbronner Weg. Das Duell des Tages steigt zwischen den Aufsteigern SV Schönbronn und VfL Effringen. Das Derby zwischen den beiden Clubs, die nur wenige Kilometer Luftlinie getrennt sind, elektrisiert. In der Tabelle nur durch den FV Calw getrennt, ist die Chance groß, dass sich der „Sieger“ an der Tabellenspitze hält. Beide Teams sind mit 77 (SV Schönbronn) und 76 Punkte (VfB Effringen) in die A 2 gekommen, beide haben über 100 Tore erzielt, beide erbrachten mit nur 26 und 27 Gegentore vergleichbare Abwehrleistungen. „Tobias Essig ist in dieser Liga natürlich eine Waffe“, sieht Rudolf Blaich den als Spielertrainer in Schönbronn eingestiegenen Ex-Nagolder als möglichen „Unterschiedsspieler“.

Ein paar Kilometer weiter greift die SG Teinachtal per Heimspiel gegen die Spvgg Wart/Ebershardt in den Ligabetrieb ein. Den Aufsteiger erwartet ein richtig dicker Brocken, der nach der Nullnummer im Topspiel gegen den SC Neubulach nun in Neuweiler punkten muss. Auch hier darf man darauf gespannt sein, wie viele Fans die beiden Teams gegen Ende der Urlaubsphase hinter sich bringen können.

Die „Neugierde“ dürfte auch in Ostelsheim zu den Triebfedern zählen. Wo steht die Elf von VfL-Trainer Fabian Eberle und wie schlägt sich der Ex-A2-Siebte TSV Altensteig auf der gegenüberliegenden Seite des Landkreises. Wichtig ist, aus Sicht von VfL-Legende Klaus-Dieter Kühlmann, dass mit den Torschützen Jens Tippmar und Louis Schmid, Torjäger Ludwig Göbel vorne nicht mehr allein ist.

Umbruch im Team

Quer durch den Landkreis muss auch der FV Calw zum Gastspiel bei der SG Überberg/ Ettmannsweiler/Aichelberg anreisen. Das Team um Spielertrainer Dominik Pedro kommt als Tabellenzweiter mit einem 3:1-Sieg über den SSV Walddorf im Gepäck nach Überberg (Spielort „Im Eck 1“ Altensteig). Allerdings lastet auch das Pokal-Aus (1:2) beim B-Ligisten TSV Neuhengstett auf den Hessestädtern, die aktuell an einem Umbruch im Team arbeiten. Auf Seiten der Gastgeber sind sich die Fans einig: „Unser Spiel steht und fällt mit Daniel Pilarski.“ Der wird auch als Spieler immer noch gebraucht.