Die DJK Villingen schafft noch den 2:2-Ausgleich. Das VHU-Team besitzt weiterhin gute Chancen für die Relegation.
Kreisliga A1: DJK Villingen - SG Alemannia Vöhrenbach-Hammereisenbach-Unterkirnach 2:2 (1:2). Auf dem Papier ein scheinbar ganz normales Duell, von den Formkurven und Serien her eine Spitzenpartie: Am Ende gab es eine Aufholjagd, bei der die Hausherren mit einer guten Moral noch einen Punkt retteten.
Während Villingen mit dem fünften Unentschieden in den vergangenen acht Begegnungen seit Ende Oktober (1:5 gegen Obereschach) in acht Spielen ungeschlagen ist, gaben die Gäste zwar nach zuletzt sechs Siegen in Serie erstmals wieder Zähler ab, sind jedoch ebenfalls sieben Spiele unbesiegt. Da die SG Fischbach-Weiler in Triberg nur 0:0 spielte, hat VHU weiterhin zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
Der Spielverlauf
DJK-Trainer Francesco Millia sah seine Elf spielerisch überlegen. Dwayne Wick und der Pfosten standen einer frühen Villinger Führung im Weg. Etwas überraschend führte Alemannia jedoch binnen sieben Minuten mit 2:0: Finn Klaus traf in der 31. Minute rechts ins lange Eck zum 1:0. Sieben Minuten später ging DJK-Keeper Leonardo Lakatos unglücklich zum Gegenspieler – Elfmeter und ein sicher verwandelnender Kapitän Patrick Weißer zum 2:0 (38.).
Kaum wieder angespielt, brachte sich die Heimelf zurück ins Geschehen: Der zurückgekehrte Torjäger Kevin Kärcher, der in den vergangenen beiden Spielzeiten mit Triberg/Nußbach und Pfaffenweiler zwei Aufstiege feierte, hat von seinem alten Torriecher nichts verloren und verkürzte auf 1:2 (39.).
In der zweiten Hälfte wirkte das VHU-Spiel nervös und zerfahren. Die DJK gab nie auf und versuchte mit Kamfpgeist bis zum Schluss alles. In der Nachspielzeit segelte ein langer Ball des eingewechselten Jokers Daniel Dornbach nach vorne. VHU-Keeper Vick war ebenfalls noch mit der Hand am Ball doch dieser fand in der 95. Minute den Weg zum 2:2-Endstand ins Netz.
Das sagt Jörg Klausmann
Der VHU-Trainer ärgerte sich etwas über den späten Ausgleich: „Die DJK hat eine starke Mannschaft und insgesamt geht das Unentschieden am Ende in Ordnung. Allerdings haben wir keine gute Leistung gezeigt. Unsere Gegentore waren bitter: Das 2:1 kam zu schnell nach unserem 2:0-Treffer vor der Pause. Und wenn man kurz vor Abpfiff noch führt, möchte man es nach Hause bringen. Wir waren in der zweiten Halbzeit in einigen Phasen zu nervös.“
Die Statistik
DJK Villingen: Lakatos - Penndorf, Uhing, Rosenfelder, Julei, Schwarin, Hartmann (62. Dornbach), Kärcher, Podolski (69. Juric), Milia, Maier (68. Schreiber).
Alemannia VHU: Vick - Wiesiolek, Ku. Seng, Pa. Weißer, Stumpp, Ma. Weißer (85. Kluß), Heller (77. Obergfell), Fichter, Klaus, Schmidt (90.+3 Trivieri), Schwer.
Tore: 0:1 Klaus (31.), 0:2 Pa. Weißer (38./FE), 1:2 Kärcher (39.), 2:2 Dornbach (90.+5).
Schiedsrichter: Armin Niedermeier (Königsfeld).
Zuschauer: 220.