Noch mitten im Umbruch ist die SGM Marschalkenzimmern/Weiden (in Rot). Foto: Andreas Wagner

Startschuss in der Kreisliga A1. Hier zeichnet sich einer harter Konkurrenzkampf ab. Die SGM Marschalkenzimmern/Weiden hofft, einen neuerlichen Abstieg zu vermeiden.

Die Saison beginnt an diesem Wochenende auch in den Kreisligen. In der Kreisliga A1 sind die Calwer Vereine nach einem Jahr in die Kreisliga A2 oder A3 gewechselt. Insgesamt vier Absteiger aus der Bezirksliga haben in der A1 Unterschlupf gefunden. Die TSG Wittershausen wechselte von der A3 in die A1.

 

Einen klaren Favoriten für den Aufstieg ist zum Saisonstart nicht auszumachen. Gute Chancen werden dem Bezirksliga-Absteiger SG Vöhringen oder auch dem SV Dietersweiler zugerechnet. Auch in diesem Jahr wird es einen verschärften Abstieg geben. Von 14 Mannschaften steigen fünf direkt ab.

Eingespieltes Duo

Zu den Bezirksliga-Absteigern gehört auch die SGM Marschalkenzimmern/Weiden unter ihrem Trainergespann Frank Baumann/Carsten Gaiser. Das eingespielte Trainerduo, das zuvor beim SV Alpirsbach-Rötenbach gute Arbeit leistete, übernahm den damaligen Bezirksligisten bereits in der Winterpause und konnte aber den Abstieg nicht verhindern.

Die Mannschaft ist mit der in ihrem Bezirksliga-Aufstiegsjahr nicht mehr vergleichbar. Eine Reihe von Leistungsträgern stehen dem Trainergespann nicht mehr zur Verfügung. Mit Robin Rall, Björn Schwenk und Marc Hornberger stehen Baumann wichtige Leistungsträger, die das Spiel in den letzten Jahren beim A-Ligisten geprägt haben, nicht mehr zur Verfügung. Bereits in der Saison zuvor hatten andere wichtige Spieler ihre Karriere beendet oder hatten den Verein verlassen.

Dafür wechselten sechs Spieler von der SG Busenweiler-Römlinsdorf zur SGM Marschalkenzimmern/Weiden, da der Nachbar keine Mannschaft für den neuen Spielbetrieb hatte melden können.

Fünf Absteiger

Über das Saisonziel lässt Marschalkenzimmerns Trainer Frank Baumann keinen Zweifel. „Für uns geht es nur darum, dass wir nicht in den Abstiegskampf mit hineingezogen werden. Bei fünf direkten Absteigern in einer 14er Staffel ist das schwer genug. Zumal wir uns immer noch in einem Neuaufbau befinden.“

Mannschaft überzeugte

Die Ergebnisse der Testspiele möchte Baumann nicht überbewertet wissen. „Da waren wir nie komplett und es standen Spieler aus der Ersten und Zweiten auf dem Platz. In den Pokalspielen gegen Wachendorf (6:2) und zuletzt gegen die TSG Wittershausen (3:4) wusste unsere Mannschaft zu überzeugen. Wir haben sicher noch Luft nach oben.“

Richtig Aufschluss, wie gut die Mannschaft von Frank Baumann ihre Hausaufgaben in der Vorbereitung gemacht hat, wird das Auftaktspiel am Sonntag gegen die SG Herzogsweiler-Durrweiler geben. „Das wird eine richtig harte Nuss für uns, gegen einen starken Gegner. Nach den Spielen danach zu Hause gegen den SV Dietersweiler und beim SV Glatten wissen wir, wo wir stehen“, weiß Baumann, dass es auf einen guten Start ankommt.