Patrick Gruber (links) und Dominik Hellenbrand (Mitte, rechts Vorlagengeber Gianvito Romeo) ebneten vor der Pause mit drei Toren den Weg zum Eintracht-Derbysieg. Foto: Holger Rohde

Tabellenführer Eintracht Gütenbach/Neukirch setzte seinen Lauf fort und ist nach dem 5:2 gegen die Sportfreunde Schönenbach vor gut 450 Zuschauern seit zwölf Pflichtspielen (zehn Siege) in Liga und Pokal ungeschlagen.

Eintracht Gütenbach/Neukirch – Sportfreunde Schönenbach 5:2 (3:1). Heiß her ging es im Derby auf kühlen 1000 Metern mit acht Gelben und drei Gelb-Roten Karten sowie zwei Elfmetern. Der Favorit legte furios los und führte in der 21. Minute durch einen Doppelschlag binnen weniger Sekunden durch Patrick Gruber und Dominik Hellenbrand mit 2:0.

 

Die Gäste fanden per Strafstoß von Adrian Grozinger zurück ins Geschehen, dezimierten sich allerdings vor der Halbzeit mit zwei Ampelkarten binnen drei Minuten, was mit zwei Mann mehr über Gruber zum 3:1 führte.

In Unterzahl kämpften sich die Bregtäler durch Joshua Woelki nochmals auf 2:3 heran. Erst eine Viertelstunde vor dem Ende sorgte ein weiterer Doppelschlag in acht Minuten durch das Brüderpaar Marcel und Tom Klausmann für das 5:2. Mit am Ende sogar drei Mann weniger war für die Sportfreunde nichts mehr zu holen.

Die Trainerstimmen

Eintracht-Trainer Luca Crudo war mit dem Auftritt sehr zufrieden: „Wir freuen uns über weitere verdiente drei Punkte und können jetzt mit 35 Punkten entspannt als Erster in die Winterpause gehen. Es war ein typisches Derby. Schönenbach hat alles reingeworfen. Wir haben uns etwas von den Emotionen durch die vielen Zuschauer leiten lassen.“

Ein ganz anderes Bild von der Partie hatte Sascha Duffner von den Schönenbacher Gästen (zugleich Torhüter), der wenig Verständnis zeigte, dass der Staffelleiter die Begegnung nicht wie alle anderen Partien im Bezirk absagte: „Wir konnten im Schwarzwald die ganze Woche nirgends trainieren. Ich sehe darin eine Wettbewerbsverzerrung. Wenn man auf 1000 Meter spielt, hat es für mich ein Geschmäckle. Man hätte aus meiner Sicht auch noch nächste Woche spielen können. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft und in Unterzahl nie aufgegeben.“

Die Statistik

Eintracht: Gulizia – Waldvogel (84. Morreale), Fleig, Tesch, T. Klausmann, R. Duffner, Hellenbrand (84. Faller), M. Klausmann, Romeo, Gruber, Raimondi (68. Braunnagel).

SF Schönenbach: S. Duffner – Trenkle, Glaser (26. Woelki), Kemmerle, Scherzinger, Hönig, M. Nopper, Mayer (72. Wehrle), J. Nopper, Barcaceanu, Grozinger (88. Vollmer).

Schiedsrichter: Raul Soler Meric (Villingen).

Zuschauer: 450.

Tore: 1:0 Hellenbrand (FE/19.), 2:0 Gruber (20.), 2:1 Grozinger (FE/35.), 3:1 Gruber (43.), 3:2 Woelki (56.), 4:2 M. Klausmann (70.), 5:2 T. Klausmann (79.).

Besondere Vorkommnisse: acht Gelbe Karten (3/5), drei Gelb-Rote Karten für Schönenbach (42., 45., 87.).