Mit Leidenschaft und Einsatz möchte die Eintracht Gütenbach-Neukirch (gelbe Trikots) ihre Tabellenführung im Spitzenspiel verteidigen. Foto: /Rohde

500 und mehr Fans werden das Spitzenspiel auf dem Sommerberg gegen die Schwarzwald-Union Schönwald/Schönenbach voraussichtlich beobachten. Beim Spiel zwischen dem FC Bad Dürrheim und der SG Mönchweiler/Peterzell kehrt Christoph Raithel an seine alte Wirkungsstätte zurück.

KREISLIGA STAFFEL 1

 

In der „englischen Woche“ waren acht Mannschaften aus der A1 im Pokal im Einsatz - nur drei schieden aus. Fünf mischen im Achtelfinale weiter mit. In der Liga ist aktuell nur noch die Eintracht Gütenbach-Neukirch ungeschlagen und mit weißer Weste.

DIE TOPSPIELE

Samstag, 16 Uhr: FC Bad Dürrheim - SG Mönchweiler/Peterzell. Ein besonderes Duell wird es für SG-Trainer Christoph Raithel, der früher in der Kurstadt als Trainer und Spieler aktiv gewesen ist. Aktuell stehen bei der SG sechs Punkte zu Buche.

Und das Ziel ist klar, obwohl „wir gegen Neukirch leider verloren haben und ein spätes Tor kassierten gegen einen starken Gegner.“ In Bad Dürrheim ist der Gast Favorit, zumal die Anfangseuphorie beim Absteiger um Coach Predrag Kicic und seiner Elf nach dem 3:2 in Obereschach mit zwei deutlichen Niederlagen (0:3, 1:9) etwas verflogen sein dürfte.

Das zweite Topspiel

Sonntag, 15.15 Uhr: Eintracht Gütenbach-Neukirch - Schwarzwald-Union Schönwald/Schönenbach (in Gütenbach). Auf dem Sommerberg steigt das absolute Kracherderby und Topspiel Erster gegen Dritter, zu dem 500 und mehr Fans erwartet werden.

Eintracht-Trainer Luca Crudo ist gespannt, „weil hier schon jetzt eine Vorfreude herrscht. Es ist ein besonderes Spiel für alle Vereine. Ich denke, auf dem kleineren, engen Kunstrasen wird es eine intensive Begegnung.“ Er möchte im vierten Spiel erneut – wie zuvor dreimal (2:1, 2:1, 4:1) – als Sieger vom Feld gehen und seine weiße Weste beibehalten.

„Es wird ein offenes Duell, ein ganz anderes Spiel als in Mönchweiler“, weiß er um die Stärken der Unioner. Deren Trainer Mario Ketterer musste nach der emotionalen, traurigen Woche seine Spieler und sich erst einmal wieder mental aufbauen, um vom Kopf her bereit zu sein. „Unser Ziel war, mit Vollgas im Pokal weiterzukommen, was uns gelungen ist“, wie der 5:1-Coup gegen Bezirksligist VfB Villingen verdeutlichte. Die Eintracht tankte mit dem 4:0 gegen A2-Ligist Riedböhringen/Fützen ebenfalls Selbstbewusstsein.