Mit einem kleinen Nachholprogramm von sechs Begegnungen ging es für die A1 und die A2 in die Winterpause. Für einen Obereschacher gibt es eine besondere Auszeichnung.
Kreisliga A Staffel 1: Tabellenführer SG Fischbach-Weiler düpierte den Tabellenletzten SG Marbach/Rietheim II mit 10:2. „So hoch, noch dazu auswärts, gewinnt man auch nicht alle Tage“, freute sich Trainer Stefan Ringgenburger.
„Wir hatten in der ersten Halbzeit zwischen dem 2:0 und 3:1 etwas Probleme, dann hat Nico Tranzer mit seinem Volleytraumtor vor der Pause die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Einige Tore waren sehr schön herausgespielt. Das ist gut für das Torverhältnis, weil es an der Tabellenspitze eng zugeht und am Ende der Saison jeder Treffer zählen könnte.“
SG Fischbach-Weiler
Das Brüderpaar Nico (drei Treffer) und Luca Rapp (2) steuerte die Hälfte der Tore bei. Mit 32 Punkte – in der vergangenen Saison waren es zu diesem Zeitpunkt 26 – behauptete die SG FiWe den knappen Vorsprung auf den SV Obereschach (31) sowie die SG Mönchweiler/Peterzell (28).
Der ausgezeichnete Torjäger
Der Zweite aus Obereschach war ebenfalls im Einsatz und gewann gegen den FV/DJK St. Georgen mit 5:1. Und dies ohne ein Tor von Toptorjäger Noah Nocht (18 Treffer), der in den vier Partien davor immer getroffen hatte.
Nocht stand dennoch im Mittelpunkt. Der Bezirksvorsitzende Peter Becker (Hinterzarten) überreichte dem Obereschacher vor dem Spiel gegen St. Georgen den Fairplay-Preis des SBFV. Nocht hatte im Derby beim FC Kappel am 12. Oktober nach einer Verletzung des Kappler Torwarts den Ball nicht ins leere Tor geschoben, sondern daneben. Zu diesem Zeitpunkt war das Spitzenspiel noch völlig offen.
Vor genau einem Jahr ging Obereschach übrigens mit ebenfalls 31 Zählern als Dritter in die Winterpause. OSV-Vorstand Patrick Flaig betont immer wieder, „dass wir wissen, woher wir kommen. Respekt für die Jungs. Vor drei Jahren wären wir beinahe abgestiegen. Die Entwicklung ist sehr positiv, diesen Weg wollen wir weitergehen.“
SG Mönchweiler/Peterzell
Als Außenseitertipp wird derweil seit Wochen die SG Mönchweiler/Peterzell gehandelt. Das Team von Trainer Christoph Raithel marschiert in der Verfolgerrolle als Dritter hinter dem Führungsduo als unerbittlicher Jäger hinterher.
Das Topspiel beim FC Kappel wurde mit 3:2 für sich entschieden – und damit der sechste Dreier in Serie eingefahren. Ebenso beeindruckend ist dabei die Tatsache, dass die letzten fünf Auswärtsspiele in Serie gewonnen wurden.
Kreisliga A Staffel 2: Tabellenführer SV Hölzlebruck setzte ebenfalls noch einmal ein Statement: 6:0 gegen den Tabellenvorletzten FC Pfohren, der seit September neunmal hintereinander (drei Remis) nicht mehr gewinnen konnte. Trainer Giuseppe Curia resümierte den Pflichtsieg so: „Wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können. Wichtig war, dass wir als Erster überwintern“, haben die Neustädter jetzt 31 Punkte und vier Zähler auf die SG Riedböhringen/Fützen (27) Vorsprung.
In den letzten sechs Heimspielen blieb der SVH unbesiegt (13 von 15 Zählern) und schoss dabei 15:1 Treffer.
SG Riedböhringen/Fützen
Zwei Punkte verloren haben unterdessen die Riedböhringer durch das spektakuläre 4:4 im Verfolgerduell gegen die SG Lenzkirch-Saig. Trainer Nurhan Ardiclik sah eine verrückte Partie, bescheinigte seiner Elf nach einem 1:4-Rückstand eine tolle Moral und Willenskraft.
„Wir sahen schon wie der sichere Verlierer aus“, erzielten Nico Simon, Nils Hewer und Fabian Müller sogar in Unterzahl in der Nachspielzeit innerhalb von sechs Minuten drei Tore. Schon das Hinspiel (3:5) war ebenfalls torreich.