Mit einem kleinen Programm von drei Nachholspielen ging es in der A1 in Richtung Winterpause. Dabei gelang den Gästeteams kein Auswärtssieg.
KREISLIGA A STAFFEL 1
Manchmal ist das gegnerische Tor wie vernagelt. So erging es der Schwarzwald-Union Schönwald/Schonach beim 0:0 in St. Georgen. „Wir hätten noch Stunden lang spielen können – und keine der vielen Chancen wäre reingegangen“, resümierte Union-Coach Mario Ketterer.
Mit der Leistung seiner Elf war er zufrieden. Zudem lobte der Ex-Nullachter den Gegner: „St. Georgen hat alles reingeworfen und sich den Punkt letztlich verdient.“
So sah es auch Alexander German, Torjäger des FV/DJK St. Georgen und früher zusammen mit Ketterer in Villingen am Ball, nach dem Spiel. „Wir waren ersatzgeschwächt, ich hätte eigentlich pausieren sollen, bin dann in die Innenverteidigung. Wir hatten schon am Donnerstag ein Spiel in den Beinen. Wir wollten das Spiel ins neue Jahr verlegen und waren uns mit Union einig. Nur der Verband spielte nicht mit“, ärgerte er sich darüber ebenso wie Mario Ketterer.
Ohne Verständnis
„Unter der Woche trainieren war ja für beide Teams nicht möglich. Mir fehlt da für die Inflexibilität komplett das Verständnis – zumal in der A2 alle Spiele im Vorfeld verlegt wurden. Das war alles sehr komisch.“ In der Tat: In Eisenbach wurde in der A2 gegen Brigachtal nicht gespielt, obwohl am Samstag auf Instagram Bilder mit blauem Himmel, einem freien Kunstrasen und dem Jahressportplatz-Putz des SVE kursierten.
Cristilli kehrt zurück
Ein besonderes Comeback feierte beim FC Kappel Danilo Cristilli. Der Influencer und Schauspieler, der sich im Herbst für eine Fernsehserie ausgeklinkt hatte, kehrte ohne Starallüren beim Auswärtsspiel auf dem „Roter Erde“-Hartplatz in Hammereisenbach zurück und sicherte mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer einen Punkt bei der heimstarken Alemannia V-H-U.
Kurios: Es war sein 10. Saisontreffer. Damit rangiert Cristilli hinter dem Obereschacher Jannik Hilbertz immer noch auf Rang zwei der Torjägerliste. Seinen letzten Auftritt hatte er am vierten Spieltag (15. September), als er beim 6:5-Sieg bei Hajduk VS drei Treffer beisteuerte.
Hajduk ist das Team der Stunde
Die Mannschaft der Stunde ist Hajduk VS: 4:0 in St. Georgen, 4:1 gegen Niedereschach: Spielertrainer Iviza Jozinovic ist mit seinem Team fünf Spiele unbesiegt (vier Siege/16:4-Tore). Hajduk kletterte mit 22 Punkten auf Platz sechs.
Spielmacher Sime Fantov traf in den letzten drei Partien viermal. Weil die Torjäger Hrvoje Jozinovic und Ahmet Samardzic fehlten, stach Nikola Mislijenovic als dreifacher Torschütze und Matchwinner.