Das 1:0 von Amar Dawe (am Ball, links Dennis Böger) reichte dem SV Obereschach nicht zum Heimsieg gegen Hochemmingen. Foto: Rohde

Der SV Obereschach mischt in dieser Runde im Aufstiegsrennen ganz dick mit und hat mit 37 Punkten noch alle Chancen, um Tabellenführer Eintracht Gütenbach-Neukirch (41) und die Union Schönwald-Schonach vom Meister- und Relegationsplatz abzufangen.

KREISLIGA A STAFFEL 1

 

Allerdings scheint das große Manko die Defensive zu sein. 35 Gegentreffer sind exakt so viele, wie Gütenbach (23) und Schönwald (12) zusammen kassierten.

Trainer Franz Ratz hat dennoch keine Sorgenfalten: „Wir sind von unserem Kader ohnehin her offensiver ausgerichtet. Auf unseren Sturm kann ich mich verlassen. Mir fehlt allerdings noch die Aggressivität in unserem Spiel mit der Zweikampfhärte. Bei uns ist alles vorhanden. Wir dominieren Spiele, bringen es dann jedoch nicht zu Ende“, so der Trainer. In der Tat: der SVO-Angriff (57 Tore) ist der beste der Liga.

Die Baustelle

Umstand Nummer 2 sind die Heim-Punktverluste gegen die abstiegsgefährdeten FC Hochemmingen und FC Bad Dürrheim (beide 2:3). Nimmt man die Partien gegen St. Georgen (5:4) und Oberbaldingen (6:4) hinzu, gab es hier alleine 14 Gegentore.

Warum tut sich der SVO trotz der erfahrenen Winter-Zugänge schwer? „Gegen Hochemmingen war es zu schlafmützig. Wir standen zu weit weg vom Gegner, wir machten es ihnen zu leicht.“

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In den vergangenen Wochen gab es gleich zwei „Last-Minute-Teams“ – der TuS Blumberg (3./34 Punkte) und der SV TuS Immendingen (4./32) als Verfolgerduett der beiden führenden Mannschaften.

Blumberg ist im Boxer-Jargon ein „Punsher“-Team. In Grüningen gab es zwei späte Tore (90./92.), gegen Riedböhringen (97.) und in Pfohren (45.) schaffte der TuS immer kurz vor dem Halbzeit- oder Schlusspfiff entscheidende Treffer, die letztlich sieben Punkte einbrachten. „Die Jungs wollten bis zum Ende den Sieg und wir werden da dann einfach besonders oft belohnt“, so Trainer Frank Berrer.

SV TuS Immendingen

Immendingen steht in nichts nach – nur auf andere Weise: In den vergangenen vier Partien gewannen die Donaustädter immer (2:1, 2:1, 3:2, 6:2).

In jeder Partie gab es mindestens einen Elfmeter (insgesamt fünf). Alle trat Nico Loosmann, immer verwandelte er. In Pfohren, gegen St. Märgen und bei der DJK Donaueschingen II war es jeweils der Siegtreffer vom Punkt aus.