Schönwalds Spielertrainer Mario Ketterer (rechts) ist mit seinem Team im Aufstiegsrennen noch dick im Geschäft. Foto: Rohde

Der FCT hat den Vorsprung auf Verfolger TuS Blumberg in der Kreisliga A2 auf vier Punkte erhöht. In der A1 geht es beim FV/DJK St. Georgen torreich zu.

KREISLIGA A STAFFEL 1

 

In dieser Runde könnten die Fragen über die Meisterschaft und den Relegationsplatz über die Auswärtsstärke entschieden werden. Drei Teams haben in der Fremde noch nicht verloren.

Darunter ist der FC Schönwald, der beim 5:0 in Schwenningen bei Hajduk VS den achten Auswärtssieg feierte (30:8 Tore) und mit 25 Punkten – wie die SG Fischbach/Weiler (23/sieben Siege) – neun Mal unbesiegt ist. Die DJK Villingen hat noch eine weiße Weste (alle sieben Partien gewonnen).

FC Schönwald

Schönwalds Spielertrainer Mario Ketterer zeigte mit seiner Elf eine taktische Topleistung. „Unser Plan ist aufgegangen. Wir wollten Hajduk den Ball überlassen, kompakt stehen und gute Angriffe zeigen. Marius Storz, Marcus Thurner und Florian Fehrenbach haben es im Angriff eiskalt gemacht“, verpasste der 41-Jährige selbst ein Traumtor, als Hajduk-Keeper Ivan Stipic einen Linksschuss von ihm aus dem Winkel über die Latte lenkte.

„Allerdings hat unser Torhüter Marvin Kern wieder einmal überragend gehalten“, gab es bisher in 16 Partien erst 15 Gegentore.

SG Fischbach/Weiler

SG FiWe-Trainer Stefan Ringgenburger indes weiß um die Unterschiede bei seinem Team. „Unser Ziel ist es, diese Serie auswärts fortzusetzen“, gelang dies im Derby bei der seit fünf Spielen sieglosen SG Mönchweiler/Peterzell mit einem 3:0.

„Wir haben daheim Probleme, teilweise auch etwas unserem alten Hartplatz geschuldet. Die Spitzenspiele gegen die DJK (1:3), den VfB (1:2), Schönwald (0:1) und Hajduk (1:4) gingen leider verloren. In unserem jungen Team steckt viel Potenzial“, ist mit 29 Punkten der Zug nach ganz vorne aus seiner Sicht vermutlich abgefahren. „Da sind die Villinger Teams und Schönwald einfach spielerisch noch stärker und abgezockter.“

FV/DJK St. Georgen

Beim Tabellenvierten FV/DJK St. Georgen (34) fallen zahlreiche Tore: 6:4 in Schonach, 6:4 gegen Schönenbach und 3:3 bei Hajduk – 26 Treffer in drei Partien. Spielausschuss Udo Jung erklärt die vogelwilden Partien: „Es liegt einzig an der Konzentration, wie wir die Gegentore zulassen. Viele Gegentore waren unnötig.“ Spielertrainer Luca Crudo steuerte fünf Tore und ein Eigentor bei.

KREISLIGA A STAFFEL 2

Die Osterwünsche von Enrique Blanco, Trainer des Tabellenführers FC Tannheim, wurden erfüllt: Sechs Eier (Punkte) im Osternest, die Pole Position gefestigt und vor allem eine Konkurrenz, die sich weiterhin gegenseitig die Zähler abnimmt.

FC Tannheim

„Da wir heimstark sind, geht es natürlich jetzt darum, auswärts ebenfalls konstant zu punkten“, so Blanco. Insgesamt sind die Tannheimer seit Ende Oktober acht Partien ohne Niederlage (sechs Siege).

27 der 38 Zähler holte der FCT, der vor neun Monaten gerade noch über die Relegation gegen den SSC Donaueschingen den Klassenerhalt schaffte und den Wechsel von der A1 in die A2 nicht bereut, auf eigenem Platz, wie beim 3:0 gegen Hochemmingen. Das 4:2 beim Schlusslicht SG Lenzkirch-Saig bedeutete indes nach einem 0:1-Pausenrückstand ein hartes Stück Arbeit.

Die Verfolger

Die Verfolger auf den weiteren fünf Plätzen haben alle gepatzt. Frank Berrer hat mit Blumberg (34) nun vier Punkte Rückstand. Der TuS gewann zwar mit 9:3 gegen Lenzkirch, aber mit dem 0:0 in Grafenhausen gelang nach der Winterpause nur ein Sieg aus fünf Partien.

Tannheim gewann seine vier Spiele und machte so sieben Punkte wett. Die anderen Verfolger ließen allesamt Punkte liegen und haben im Meisterschaftsrennen nur noch theoretische Chancen.