Dinglingen (in Schwarz) nimmt den Aufstieg ins Visier, während Kuhbach-Reichenbach (in Rot) in die obere Tabellenhälfte will. Foto: Künstle

Winterzeit ist Wechselzeit. In der Kreisliga A Süd und Nord haben sich die Teams verstärkt oder Abgänge zu verkraften. Unsere Redaktion hat eine Übersicht erstellt.

In der Kreisliga A rollt in gut zwei Wochen der Ball endlich wieder. Grund genug, um einmal nachzuhaken, was sich bei den Mannschaften aus der Region in der Winterpause getan hat und welche Ziele die Vereine für die Rückrunde verfolgen. Am 16. März steht in der Süd- wie in der Nordstaffel der erste volle Spieltag 2025 an.

 

FV Dinglingen: Der FV Dinglingen geht als souveräner Tabellenführer der Südstaffel in die Rückrunde. Nach einem mäßigen Start fand sich die Mannschaft immer besser zurecht und hat vor dem Beginn der zweiten Halbserie bereits ein kleines Polster auf die Verfolger aufgebaut. Dementsprechend zuversichtlich gibt sich Luke Schröder vom FVD. „Für die Rückrunde hat sich unsere Mannschaft klare Ziele gesetzt. Wir möchten weiterhin konstant punkten, unsere Position an der Tabellenspitze verteidigen und möglichst verletzungsfrei bleiben. Personell gibt es keine Abgänge und als Neuzugang dürfen wir Loris Reinbold vom SV Oberschopfheim begrüßen“, sagt er.

TGB Lahr: Als Überraschungsmannschaft der Vorrunde gilt der Aufsteiger vom TBG Lahr. Das Team steht auf dem vierten Tabellenplatz und hat sich ein gehöriges Polster auf die Abstiegszone verschafft. Der Vorsitzende Batuhan Tug blickt voller Vorfreude auf die Rückserie. „Der Start ins Jahr hätte für unseren Verein kaum besser laufen können. Pünktlich zum 1. Januar haben wir unser neues Trainerteam vorgestellt. Christian Saban übernimmt das Amt des Cheftrainers, unterstützt von Co-Trainer Serkan Benakay sowie Torwarttrainer Jens Schlegel. Bereits in der Winterpause haben wir zudem mit Seyithan Olcan einen erfahrenen Verteidiger vom Landesligisten SV Oberkirch verpflichtet. Unser Ziel bleibt es, attraktiven und erfolgreichen Fußball zu spielen. Wir sind überzeugt, dass mit etwas mehr Glück sogar eine noch bessere Tabellenplatzierung möglich wäre“, betont er.

SC Kuhbach-Reichenbach: Nicht ganz so erfolgreich verlief die Vorrunde für den SC Kuhbach-Reichenbach. Nach vielen Verletzungssorgen stehen die Lahrer Vorstädter nur im Mittelfeld der Tabelle und Achim Weis möchte so schnell wie möglich die fehlenden Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu sichern. „Nach drei Jahren trennen sich zum Saisonende die Wege zwischen Trainer Stephan Schmidt und dem SC Kuhbach-Reichenbach. Es ist nicht einfach zu prognostizieren, wie sich eine solche Situation auf eine Mannschaft auswirkt. Wir sind optimistisch, dass alle weiterhin mitziehen und das gemeinsame Bestreben ist es, einen positiven Abschluss hinzubekommen. Aus unserer Sicht wäre das ein Platz mindestens in der oberen Tabellenhälfte. Der Kader wurde im Winter zusammengehalten und mit Kamil Zietkowski haben wir einen Spieler zurückgewonnen, der vor drei Jahren mit seinen Toren zur erfolgreichen Meisterschaft seinen Beitrag geleistet hat“, freut sich der Vorsitzende.

SV Niederschopfheim II: Die Landesliga-Reserve der Hohberger steht nach einem Auf und Ab in der Vorrunde auf einem guten zehnten Tabellenplatz. Trainer Jürgen Maschner, der mit Can Özcan nach Verletzung und Patrick Saar, der nach einem längeren Studium zurückkehrt, zwei Neuzugänge begrüßen darf, hofft darauf, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu sichern. „Das ist das Ziel, um in der neuen Saison gerade den jüngeren Spielern die Möglichkeit zu geben, viele Spielminuten zu bekommen, um sich so an die erste Mannschaft heranzutasten“, sagt er.

SV Kippenheim: Derzeit auf einem Abstiegsplatz befindet sich der Aufsteiger aus Kippenheim. Dennoch hat die Mannschaft von Coach Steffen Fleig, der in der Winterpause seinen Vertrag verlängert hat, natürlich noch die Chance, in der Rückrunde den Abstieg zu vermeiden. „Das werden wir mit aller Macht versuchen. Die Vorbereitung wird frühzeitig zeigen, wohin der Weg in der Rückrunde führen kann. Ich bin froh, dass sich der Verein für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit mir entschieden hat und trotz der schwierigen Zeit zum Trainerteam steht. Wir wollen dies mit guten Leistungen in der Rückrunde zurückzahlen“, betont er.

FC Ottenheim: Auch in der Nordstaffel beginnt in Kürze die Rückrunde. Für den FC Ottenheim wird diese im Zeichen des Kampfes um den Klassenerhalt stehen. Im Tabellenkeller sind viele Mannschaften eng beieinander, so dass sich mit einer guten Serie auch Luft auf die Verfolger aufbauen lässt. Co-Trainer Thorsten Ottmann blickt zuversichtlich nach vorne. „Die Vorbereitung verläuft wie gewohnt im Winter durchwachsen. Wir haben einige verletzte oder kranke Spieler, aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt denke ich normal. Unser klares Ziel ist es, den Klassenerhalt zu schaffen. Mit Justin Schreiber haben wir einen Rückkehrer begrüßt. Allerdings hat uns Marius Matei in Richtung Schmieheim verlassen“, bedauert er.

SF Kürzell: Zu guter Letzt geht der Blick auf den Aufsteiger aus Kürzell, der sich in der Vorrunde als unangenehmer Neuling präsentiert hat. Im Ortsteil von Meißenheim wird das Ziel sein, den Klassenerhalt so schnell wie möglich in trockene Tücher zu bringen. Michael Stutz sagt vor dem Auftakt in die Rückrunde: „Wir sind stolz auf das, was wir bisher mit unserem Trainerteam erreicht haben und es war für uns ganz klar, dass wir auch in Zukunft mit ihnen zusammenarbeiten wollen. Wir sind froh, dass dies frühzeitig geklappt hat. Nun liegt der Fokus auf der Rückrunde. Wir sind noch lange nicht auf der Zielgeraden und müssen jetzt punkten, um am Ende der Saison über dem Strich zu stehen. Leider hat uns Helim Ayaz in Richtung Münchweier verlassen.“