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Kreis Rottweil Tierschutzverein rettet Hunde-Rasselbande

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Diesem Blick kann wohl niemand widerstehen: Die Welpen haben sich seit ihrer Beschlagnahmung gut entwickelt. Foto: Tierheim Rottweil

Kreis Rottweil - Es geht drunter und drüber im Hundehaus des Tierschutzvereins Rottweil: Die Helfer haben auf einen Schlag Zuwachs von neun kleinen Welpen und vier großen Hunden der Rasse Cane Corso Mix bekommen.

Das Veterinäramt hat die Tiere in Wellendingen beschlagnahmt, wo sie in einer Scheune nicht artgerecht gehalten wurden. Mutter Donna ging es besonders schlecht. "Sie konnte nicht mehr", berichtet Tierschutzvereins-Vorsitzender Günther Hermus. Neben ihres schlechten Gesamtzustands war sie von Parasiten befallen.

Mit der Hunde-Rasselbande stehen die Helfer im Tierheim wieder einmal vor besonderen Herausforderungen im ohnehin schon ausgefüllten Alltag. "Wir mussten in zwei Schichten arbeiten, um die Hunde zu betreuen. Sie machen wirklich jede Menge Arbeit und fressen enorm viel", so Hermus. Kein Wunder, denn die Rasse ist sehr anspruchsvoll, voller Bewegungsdrang wird ziemlich groß: Der Papa der Welpen, Darko, hat eine Schulterhöhe von 70 Zentimetern und bringt über 60 Kilogramm auf die Waage, "Onkel" Buffalo hat sogar eine Schulterhöhe von 80 Zentimetern , wiegt bereits jetzt über 70 Kilogramm – und ist noch gar nicht fertig ausgewachsen. Die neun Wochen alten Welpen, die mittlerweile seit rund vier Wochen im Tierheim aufgepäppelt werden, bringen im Schnitt schon rund acht Kilo auf die Waage.

Rasse nicht geeignet für Hundefänger

Das Veterinäramt schaut nach so einer Beschlagnahmung immer wieder nach den Tieren. "Und unsere Helfer wurden für ihre gute Arbeit wirklich sehr gelobt", freut sich Hermus.

Seit das Tierheim die Hunde am Donnerstag zur Vermittlung mit Bildern im Internet vorgestellt hat, sind schon zahlreiche Anfragen eingegangen, berichtet Hermus. Auch von weit her rufen Interessenten an. Allerdings betont Hermus, dass die Rasse nichts für Hundeanfänger ist. Die großen Tiere brauchen viel Platz, Auslauf und Erfahrung. „Wenn so ein Hund richtig zieht, kann es sein, eine 50-Kilo-Person fliegt einfach hinterher“, schmunzelt Hermus. Für die Tiere brauche es Menschen, die ein Grundverständnis für die Rasse haben und die ihnen mit einer konsequenten und liebevollen Erziehung das "Hunde-Einmaleins" beibringen. Von den Schützlingen ist Hermus jedenfalls begeistert. "Sie sind wirklich lieb und sehr sanft", sagt er.

Nun werde es – wie bei jedem Tier – noch einige Zeit dauern, bis die Interessenten und deren örtliche Gegebenheiten gründlich geprüft wurden und es tatsächlich zu einer Vermittlung kommt. Bis dahin benötigt die Rasselbande weiterhin viel Futter – täglich sind es derzeit schon an die zehn Kilo. Das Tierheim freut sich deshalb über Spenden für die Bewältigung der Futterkosten.

Weitere Infos unter der Website des Tierschutzvereins oder auf Facebook unter Tierheim Rottweil.

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