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Kreis Rottweil Sportlerehrung: Viel Applaus für sportliche Höchstleistungen

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Moderator Peter Flaig (links) und Christian Kinzel von der Kreissparkasse Rottweil (rechts) mit den Erstplatzierten bei den Damen: Janina Hettich, Janine Stein und Siegerin Julia Schneider (von links). Foto: Bernd Müller

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Kreis Rottweil - Die Sportlerehrung als bewährtes Ritual, um daran zu erinnern, was die Athletinnen und Athleten der Vereine aus dem Kreis Rottweil im Jahr zuvor geleistet habe. In der Wählergunst ganz oben stehen Dressurreiterin Julia Schneider, Triathlet Patrick Reger und die Handball-A-Jugend der HSG Rottweil.

Im feierlichen Rahmen ging die gemeinsam vom Schwarzwälder Boten, Sportkreis Rottweil und der Kreissparkasse Rottweil organisierte Sportlerehrung am Mittwochabend im Hofer-Saal des Geldinstituts über die Bühne. Es ist eine Würdigung, um die Erfolge und Rekorde der Sportlerinnen und Sportler aus dem vergangenen Jahr nochmals in den Fokus zu rücken.

Dazu trug einmal mehr die sachliche wie kurzweilige und unterhaltsame Moderation von Peter Flaig, Sportredakteur des Schwarzwälder Boten, bei, der durch den Abend führte. In den Interviews mit den Erstplatzierten wie auch zu den nachfolgend Platzierten erfuhren die Gäste Wissenswertes und auch Persönliches.

Vor allem, dass sich Comebacks nach Verletzungen wie ein roter Faden durch den Abend zogen. Auch das sind Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Rottweil, die sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen, sondern zurückkämpfen.

Knapp fiel die Entscheidung bei den Frauen aus, wo es zu einer Wachablösung kam. Mit Julia Schneider stand eine Dressurreiterin des RFV Rottweil ganz oben. Damit setzte sich ihre Erfolgsserie aus der Saison 2017 quasi fort. "Es lief alles wie am Schnürchen", meinte die Amazone aus Wellendingen. Sie und ihr Pferd seien immer in Top-Form gewesen, gehörten bei jedem Turnier zu den Besten. Dies sei nur möglich, wenn sich Pferd und Reiterin gegenseitig vertrauen und als Partner sehen. Mit der Teilnahme beim Turnier in Aachen, dem Mekka des deutschen Reitsports, "erfüllte sich mein Traum, einmal bei einer DM reiten zu können", gestand sie ein.

Für Julia Schneider erfüllt sich ein Traum

An ihren Verein gerichtet sagte Julia Schneider: "Der RFV Rottweil ist ein toller Verein, der mich gerade bei den Trainingsmöglichkeiten unterstützt. Zuhause hat man mehr Druck", meinte sie zum Anfang Mai stattfindenden mehrtägigen Turnier des RFV Rottweil, an dem Julia Schneider teilnimmt.

Zum dritten Mal in Folge belegte Janine Stein vom Ju-Jutsu-Club Mühlbachtal Platz zwei. Es sei ein Traum als Sportlerin die Nationalhymne mitzusingen, wenn sie auf dem Siegerpodest stehe. Auch wenn es bei der WM in Abu Dahbi "nur" zu Platz drei reichte, sei es mehr als ein Trost gewesen, mit ihrem Team den WM-Titel zu gewinnen.

Dass Janine Stein auch schon mal einen Wettkampf trotz schwerer Schulterverletzung zu Ende bringt zeigt, wie hart sie im Nehmen sei. "Es waren ja nur noch 20 Sekunden", sorgte sie für Erheiterung des Publikums, auch wenn sich jeder nur zu gut vorstellen konnte, wie schmerzhaft das sein muss. Als Ausgleich spielt Janine Stein auch noch Fußballball, doch die Techniken vom Ju-Jutsu wende sie da natürlich nicht an.

Vorjahressiegerin der Sportlerehrung, Janina Hettich, Biathletin aus Lauterbach, die für den SC Schönwald aktiv ist, wurde diesmal Dritte, obwohl sie mehr Stimmen als vor einem Jahr erhielt. Auch sie hatte mit Verletzungen wie an den Bandscheiben zu kämpfen. Und dennoch brachte sie die guten Leistungen, um sich für DM und UBI-Cup zu qualifizieren.

Damit erfüllte sich für sie der ein Jahr zuvor geäußerte Traum. Ihre eigentliche Stärke im Schießen konnte Janina Hettich in der vergangenen Saison jedoch nicht so ausspielen, musste und konnte dies jedoch immer wieder auf der Piste ausgleichen. "Jede Sekunde zählt, die Trainer schauen schon darauf. Selbst wenn man schlecht geschossen hat, darf man sich davon nicht runterziehen lassen." Klar daher, "ich muss meine Schießeinheiten erhöhen", blickt sie dem Training der nächsten Monate entgegen.

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