Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Kreis Rottweil So spielerisch funktioniert Physik

Von
Christine Schellhorn (links), die treibende Kraft bei Campus Schule-Wirtschaft, eröffnet die Experimentierwelten. Foto: Marcel

Kreis Rottweil - Handbatterie, Quadreieck, Zahnradwand, Gleiche-Zeiten-Bahn und ein begehbares Kaleidoskop: Im Neckartal in Rottweil sind die Experimentierwelten eröffnet worden.

Christine Schellhorn, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Genossenschaft Campus Schule-Wirtschaft geG, die das Projekt gänzlich ehrenamtlich auf die Beine gestellt hat, freute sich riesig: "Es ist ein ganz tolles Gefühl, hier zu stehen inmitten all der vielen Unterstützer. Ohne ihre finanziellen Beiträge, Sachleistungen und Arbeitseinsätze wäre dieses Projekt nicht gelungen."

Spielerisch Spaß und Freude an Physik finden

Mit dieser wertvollen Unterstützung von Schulen, Firmen und Organisationen inklusive der hohen Leader-Förderung wurde das Ziel erreicht und am Ende freut sich die Geschäftsführerin auch aus ganz persönlichen Gründen: "Ich wollte ursprünglich Physik studieren und fünf Kinder haben. Es ist alles anders gekommen." Doch nun können in den Experimentierwelten Kinder und Jugendliche ganz spielerisch ihre Freude an der Physik entdecken, und damit ist ihr Traum auch in Erfüllung gegangen.

Zur Eröffnung habe man aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen zunächst diejenigen eingeladen, die das Projekt unterstützt haben. Weitere Einladungen folgen. Christine Schellhorn dankte all den vielen Unterstützern, die Zusammenarbeit habe hervorragend geklappt, jeder habe sich auf seine Art eingebracht, von Geldbeträgen, über Baggerarbeiten, Putzen oder Kabelspenden, eine tolle Gemeinschaft sei entstanden, "und ich habe so viel dazugelernt."

Am Ende gemeinsam am Ziel

Nicht immer sei man sich einig gewesen, aber die Auseinandersetzungen seien immer sehr konstruktiv gewesen und sie seien ein Grund für die hohe Qualität des Projekts. Manche Male habe man zu kämpfen gehabt, aber am Ende gemeinsam das Ziel erreicht. Und nun könnten hier im Neckartal 89 Kinder und Jugendliche experimentieren, Brücken aus Bausteinen zusammensetzen, Kugeln über Bahnen sausen lassen, in spiegelverkehrt malen, Dreiecke und Quader versetzen, mit Zahnrädern spielen und vieles mehr.

"Vor zehn Jahren saßen wir im Kutschenhaus zusammen, damals war kaum vorstellbar, was heute entstanden ist", lobte Willy Schmidt als Vertreter der Schulen die Geschäftsführerin. "Du bist nicht das Motörle, Du bist der Turbo. Ich ziehe alle meine Hüte." Die Experimentierwelten seien ein großartiges Projekt für Kinder, Jugendliche, Schulen und Firmen, mit Strahlkraft in die ganze Region und ein lebendiger Ausdruck für ein wertvolle Gemeinschaft in einem vielseitigen Netzwerk.

Für die musikalische Umrahmung sorgte, ebenfalls Corona-konform, Volker Bucher, Aufsichtsratsvorsitzender vom Campus, mit seinem Horn und Kompositionen von Andreas Kummerländer, darunter das Stück vom Floh, der viel Mut braucht, um den großen Sprung zu wagen. Es ist geplant, die Experimentierwelten Mitte August für alle Interessierten zu öffnen.  Interessierte Einzelpersonen und Gruppen können sich ab August hier informieren: https://www.campus-schule-wirtschaft.de/ oder bei Christine Schellhorn unter schellhorn@visioconnect.eu

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.