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Kreis Rottweil Pius Jauch plaudert über seine Fernsehrollen bei "Die Fallers" und "Tatort"

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Als Zimmermann Maximilian war der Bösinger Pius Jauch am Sonntag in der Serie "Die Fallers" zu sehen. Foto: Jauch

Rottweil/Bösingen - War er es, oder war er es nicht? Das mag sich so mancher am Sonntagabend gedacht haben, als er "Die Fallers" oder den "Tatort" schaute. Und tatsächlich, er war es: Der Bösinger Liedermacher und Schauspieler Pius Jauch war – wenn auch nur kurz – in beiden Produktionen zu sehen. In unsererm (Schwabo plus)-Artikel berichtet er von seinen Erfahrungen und wie er zu seinen Rollen gekommen ist.

"Gleich zwei Mal an einem Abend im Fernsehen zu sein, war schon der Knaller", freut sich Pius Jauch. Sowohl der Tatort als auch die Folge der Fallers waren bereits im Sommer gedreht worden. "Die Sendetermine bekommt man dann meist nicht mitgeteilt", erklärt Jauch, der bereits in mehreren Produktionen mitgewirkt hat, beispielsweise mehr als drei Jahre in der Vorabendserie "WaPo Bodensee".

Glück im Unglück

Doch wie kommt man zu solchen Rollen? "Fernsehen zu machen macht einfach Spaß. Das ist meine Leidenschaft", erzählt Pius Jauch voller Begeisterung, wenngleich man viel Geduld und Durchhaltevermögen brauche, da die Rollen nicht gerade großzügig vergeben werden. "Es gehört schon auch Glück dazu", gibt Jauch zu. Und das hatte er diesmal, wenngleich es eigentlich mehr Glück im Unglück war, wie er lachend erzählt.

Der Tatortdreh im Sommer sei anstrengend gewesen, viele Szenen seien nachts abgedreht worden, und er sei immer noch heim nach Bösingen gefahren. Doch irgendwann habe sein Körper gestreikt und sei kollabiert, berichtet er. Das Ergebnis: eine gebrochene Nase, eine Platzwunde über dem Mund und eine Woche Krankenhaus.

Das Aus, dachte Jauch. Doch dann kamen die Fallers. Hier wurde ein Zimmermann gesucht. "Mit meiner gebrochenen Nase und dem Vollbart habe ich offenbar voll ins Schema gepasst", schildert Jauch lachend, wie er zu der Rolle als Zimmermann Maximilian gekommen sei, die am Sonntagabend ausgestrahlt wurde. Ob und wann es mit den Fallers weitergeht, das weiß er allerdings nicht. Ob es weitere Tatort-Engagements gibt, ist ebenfalls offen.

Der Tatortdreh war, bedingt durch seinen Unfall, jäh unterbrochen worden. "Wir hatten erst die Hälfte gedreht. Ich wusste nicht, ob die mich komplett herausgeschnitten haben", sagt er. So sei er eher überrascht gewesen, dass er doch von vielen "entdeckt" wurde. "Das Telefon stand am Sonntagabend zeitweise gar nicht mehr still", sagt er. Das tue gut in diesen Zeiten, in denen die Kultur quasi komplett auf Eis liegt.

Einsatz für die Mundart

Als Liedermacher ist Pius Jauch derzeit nicht unterwegs. Auch die beiden Fernsehproduktionen ruhen. "So ist man in der Kultur immer zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt", witzelt er augenzwinkernd. "Doch das macht ja den Reiz aus." Aber Arbeit gab es auch ohne Fernsehproduktionen. So hat Pius Jauch beispielsweise daran mitgewirkt, dass der diesjährige Mundartwettbewerb um den Sebastian-Blau-Preis als virtueller Wettbewerb stattfinden kann. "Man muss den Künstlern ja eine Plattform geben. Auf der Website des Wettbewerbs kann jeder für seinen Favoriten stimmen. "Die Preisgelder sind für die Künstler in diesen Zeiten wichtig", ruft Jauch auf, einen Blick auf die Website zu werfen.

Auch im Verein Schwäbische Mundart ist Jauch aktiv und hatte im vergangenen Jahr mit weiteren 50 Experten im Staatsministerium an einem Konzept zur Weiterentwicklung der Mundartkultur gearbeitet. "Das war ein Adelsschlag, mit so vielen tollen Leuten zusammenarbeiten zu dürfen", schwärmt er.

Jetzt heiße es aber erst einmal Geduld zu üben und zu schauen, wie es weitergeht. "Eine Rolle bei den Fallers wäre schon toll...", lässt er wissen und hofft, dass die Produktionen bald wieder anlaufen. Langweilig wird es ihm dennoch nicht werden, denn erst Ende März ist Pius Jauch Papa einer kleinen Tochter geworden. Und die freie Zeit mit Frau und Töchterchen genießt er sichtlich.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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