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Kreis Rottweil Neue Mülltonnen werden demnächst verteilt

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Mit dem neuen Identsystem soll vieles erleichtert werden. (Symbolfoto) Foto: eyetronic – ­stock.adobe.com

Kreis Rottweil - Sie sollen gerechter sein und verlässliche Daten liefern – mit den neuen gechipten Bio- und Restmülltonnen könnte vieles verbessert werden, was aktuell bemängelt wird – auch, was die regelmäßige Leerung betrifft. In den kommenden Wochen werden die neuen Tonnen verteilt.

Am 21. Oktober fällt der Startschuss: Dann werden die ersten neuen Bio- und Restmülltonnen im Kreis Rottweil ausgeliefert. Eine Woche später soll es dann mit dem Abzug der alten Behälter losgehen. Ziel ist es, dass alle Bürger im Kreis bis Ende November ihre neue Tonne haben und die alten bis Ende des Jahres eingesammelt sind.

Um die Bürger über den konkreten Termin für ihre Lieferung beziehungsweise Abholung zu informieren, werden bereits diese Woche die ersten Schreiben des Landratsamtes herausgeschickt, informierte Christian Mutz, Leiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, im Rahmen eines Gesprächs mit dem Schwarzwälder Boten.

Alte Tonnen müssen vor Abholung geleert sein

Ehe die Firma Meyer Service und Logistik GmbH aus Hachenburg –­ sie bekam den Zuschlag bei der Vergabe – die Altbehälter einsammelt, werden die rund 70.000 neuen von der Firma Alba angeliefert. Dann müssten sich die Anwohner etwa zwei bis 14 Tage gedulden, ehe die Altbehälter abgeholt werden. "Wir wollen die Standzeiten natürlich äußerst kurz halten", so Munz.

Wichtig ist, dass die alten Bio- und Restmüllbehälter beim Abholtermin geleert sind – die Leerungstermine sind dem regulären Abfallkalender zu entnehmen – und gemeinsam bereitstehen, so Mutz. Die neuen dürfen nach der Lieferung sofort benutzt werden. "Scharf gestellt" werden die Tonnen dann ohnehin erst am 1. Januar 2020, so Mutz. Es gibt nur einen Abholtermin am Grundstück. Wer den verpasst, kann die alten Tonnen zu einer von drei Abgabestellen bringen.

Der Austausch der Behälter ist laut Mutz aus vielerlei Sicht sinnvoll. Der Zeitpunkt scheint günstig. "Der Kunststoff ist spröde, die Tonnen teilweise bis zu 20 Jahre alt", so Daniel Großbach vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft. Die normale Nutzungsdauer der Mülltonnen liege bei zwölf bis 15 Jahren. Zudem nehmen die Kosten durch Behälterverluste stetig zu. Höchste Zeit also für etwas Neues.

Überfüllte und defekte Behälter werden dokumentiert

Mit dem neuen System könne man unter anderem sogenannte "Schwarzbehälter", die nicht angemeldet sind, eliminieren. Der entsprechende Chip sitzt unter dem Rand der Mülltonnen. Bei der Leerung wird die Tonne am Heck des Fahrzeugs eingehängt und der Chip gelesen. Dabei wird unter anderem überprüft, ob die Tonne die Berechtigung zur Leerung hat.

Damit könne man die Behälteränderungsdienste automatisieren, das Reklamationsmanagement verbessern, die Abrechnung über die Anzahl der entleerten Behälter vereinfachen und vor allem Besonderheiten bei der Leerung dokumentieren. Dazu zählen beispielsweise überfüllte oder defekte Behälter.

Über ein Touchpanel kann die Fachkraft sofort ein Problem melden. Per Antenne werden die Daten an das Unternehmen übermittelt. Zudem wird die Route des Fahrzeugs dokumentiert. Somit sei jede Tour nachvollziehbar, und man habe verlässliche Daten, so Mutz.

Hoffnung auf weniger Reklamationen

Diese sollen auch zur Grundlage für eine Neukalkulation der Müllgebühren werden, die nach der Aussetzung für zwei Jahre im Frühjahr 2021 erneut Thema wird. "Das Ident-System per Chip ist etabliert und bereits in 30 von 44 Kommunen in Baden-Württemberg Alltag", so Mutz. Für den Verbraucher ändere sich nach dem Austausch der Tonne nichts. Die Behälter sehen identisch aus.

Von der Umstellung erhofft man sich natürlich auch weniger Reklamationen bei den Leerungen, denn mit dem neuen System schickt Alba auch eine neue Fahrzeugflotte auf die Straßen.

Das Unternehmen ist zur weiteren Information über das System bei der Sitzung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft am Montag, 14. Oktober, ab 15.45 Uhr zu Gast.

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