Kreiswahlleiter Hermann Kopp, Erster Landesbeamter (Mitte), sein Stellvertreter Harald Klatt und Margit Oberreiter, beide vom Kommunal- und Prüfungsamt, erklären das Prozedere. Foto: Cools

Die Vorbereitungen für die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg am 8. März laufen. Der Kreiswahlausschuss stellte bei seiner Sitzung nun eine wichtige Weiche.

58 Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg kam der Kreiswahlausschuss im Rottweiler Landratsamt zusammen, um über die Zulassung der Wahlvorschläge abzustimmen. Außerdem wurde bekanntgegeben, wann man etwa mit einem Ergebnis rechnen könne, und warum mancher Wahlzettel anders aussehen wird als andere.

 

Ebenfalls dabei in der öffentlichen Sitzung waren so mancher Kandidat und die so genannten Vertrauenspersonen. Dabei handelt es sich um Personen, die in den Wahlvorschlägen benannt sind und dem Vorsitzenden des Kreiswahlausschusses als Ansprechpartner dienen, falls Rückfragen bestehen oder Mängel an einem Wahlvorschlag zu klären sind.

Die Wahlvorschläge

Bis zum 23. Dezember konnten im Wahlkreis Rottweil Wahlvorschläge eingereicht werden. Bei den elf abgegebenen handelt es sich um: Artur Eichin aus Löffingen für Bündnis 90/Die Grünen (Ersatzbewerberin: Sonja Rajsp-Lauer aus Lauterbach), Stefan Teufel aus Zimmern für die CDU (Ersatzbewerberin: Andrea Kopp aus Vöhringen), Ali Zarabi aus Schramberg für die SPD (Ersatzbewerberin: Pia Fischinger aus Dunningen), Daniel Karrais aus Rottweil für die FDP (Ersatzbewerber: Dieter Rinker aus Oberndorf), Emil Sänze aus Sulz für die AfD (Ersatzbewerber: Eugen Kraßmann aus Epfendorf), Daniel Hettich aus Schramberg für Die Linke, Daniel Eggebrecht aus Schramberg für die ÖDP (Ersatzbewerber: Klaus Hillmann aus Schramberg), Marius Dettki aus Epfendorf für Volt, Mike Kriegelstein aus Oberndorf für Bündnis C, Karl-Heinz Eith aus Bösingen für BSW und Matthias Schultz aus Vöhringen für die WerteUnion.

Diesen Wahlvorschlägen stimmte der Kreiswahlausschuss einhellig zu.

Ergebnis und Wahlstatistik

Am 8. März könnte das Ergebnis der Wahlen voraussichtlich gegen 22.30 Uhr vorliegen, meinte Kopp. Sein Stellvertreter Harald Klatt informierte über die repräsentative Wahlstatistik des Statistischen Landesamtes zur Untersuchung der Wahlbeteiligung.

So werde mancher Stimmzettel einen zusätzlichen Aufdruck mit einer Angabe über das Geschlecht und eine Geburtenjahresgruppe, zum Beispiel „männlich, geboren 1997 bis 2003“, aufweisen. Diese Wahlzettel gehen nach Feststellung des amtlichen Ergebnisses an das Statistische Landesamt. Rückschlüsse darauf, wer was gewählt habe, ließen die Zettel nicht zu, erklärte Klatt, dass das Wahlgeheimnis gewahrt bleibt.