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Kreis Rottweil Landratsamt appelliert: Ausflugsziele an Ostern meiden

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Gegen eine Radtour auf wenig frequentierten Wegen ist nichts einzuwenden. Foto: vectorfusionart – stock.adobe.com

Kreis Rottweil - Attraktive Ausflugsziele im Kreis gibt es viele – und zu normalen Zeiten erleben diese gerade in den Osterferien den ersten großen Andrang der Saison. Genau das soll in diesem Jahr nicht passieren. Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürger, die bekannten Ausflugsorte zu meiden.

Die Sonne scheint verlockend, die Ferien haben offiziell begonnen und die Menschen zieht es nach draußen. Anlass für das Landratsamt, die Bürger des Kreises an das Kontaktverbot zu erinnern: "Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Infektionszahlen zu drücken, müssen die strikten Vorgaben zum Kontaktverbot weiter eingehalten werden."

Das Gesundheitsamt appelliert an die Menschen, jetzt in den Ferien und besonders an den Osterfeiertagen bekannte Ausflugsorte, Parks, Seen oder Wanderziele zu meiden. "Kommen an solchen Orten zu viele Menschen zusammen, können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden und das kann für die Besucher, aber auch für die Einheimischen zum Problem werden", heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Es sei weiterhin Disziplin und Vernunft gefordert. Nur so sei es möglich der Ausbreitung des Coronavirus Herr zu werden.

"Es ist verständlich, dass sich die Menschen an der frischen Luft aufhalten wollen. Das ist auch nicht verboten, solange Familien oder höchstens zwei Menschen zusammen unterwegs sind und zu anderen Personen ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter eingehalten wird", heißt es. Nach wie vor sei jedoch oberstes Ziel, Ansteckungen zu verhindern. Und dies sei nur möglich, wenn Menschen nicht "geballt" zu Ausflugszielen strömen.

Polizei hat einiges zu tun

Derweil hat die Polizei am vergangenen Wochenende eine deutliche Steigerung von Verstößen gegen die Corona-Verordnung registriert. Von Freitagmorgen bis Samstagmorgen waren es 33 Beanstandungen, das restliche Wochenende über musste die Polizei im Präsidiumsbereich dann 66 mal einschreiten.

Siehe auch: Hunderte Verstöße gegen Corona-Verordnung

Vorwiegend hielten sich dabei mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum dicht beieinander auf. Sie müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von 100 bis 1000 Euro rechnen. An Eisdielen in Singen und Spaichingen wurde trotz Verbots Eis verkauft, im Schwarzwald-Baar-Kreis wurde in großer Runde gegrillt. Größere Versammlungen von Menschen habe es aber nicht gegeben. Auch die Polizei appelliert: "Unterstützen Sie uns und damit alle anderen weiterhin und halten sich an die Einschränkungen der Corona-Verordnung. Sie ersparen sich dadurch nicht nur hohe Bußgelder, sondern helfen uns allen, die Corona-Krise baldmöglichst zu überstehen."

Wer im Landkreis in diesen sonnigen Tagen nach draußen will, der findet auch ruhige Wege abseits der Ausflugsziele.

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