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Kreis Rottweil Coronavirus: Am besten per Karte bezahlen

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Man muss sich keine Sorgen um die Versorgung mit Bargeld machen, betonen die Banken im Kreis. Diese sei gesichert. Indes wäre es aus hygienischen Gründen besser, man würde darauf verzichten. Stattdessen solle man mit der Karte bezahlen. Foto: pixabay

Kreis Rottweil - Die Bargeldversorgung ist auch in virengeplagten Zeiten gesichert. Das betonen die im Kreis ansässigen Banken. Empfohlen wird, mit der Karte zu zahlen und auf das Online-Banking auszuweichen. Manche Filialen haben geänderte Öffnungszeiten oder sind geschlossen.

"Die Bargeldversorgung, der Zahlungsverkehr, die Kreditvergabe, Wertpapieraufträge und die Erreichbarkeit sind sichergestellt", teilt die Kreissparkasse Rottweil mit. Der Vorstandsvorsitzende Matthäus Reiser weist darauf hin, nun verstärkt die Onlinekanäle zu nutzen und nur dringende, nicht aufzuschiebende Kundentermine zu vereinbaren. Über die Internetfiliale könnten Kunden viele Servicetätigkeiten sowie die Zahlugsverkehrsaufträge von zu Hause erledigen.

Newsblog zur Ausbreitung des Coronavirus in der Region

Die Frequenz in den Geschäftsstellen sei deutlich rückläufig, so die Kreissparkasse. Die Mitarbeiter stünden den Kunden weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei den nachfolgenden Geschäftsstellen ab dem kommenden Montag, 23. März, indes ausschließlich telefonisch oder auf dem elektronischen Weg. In der Region Rottweil betrifft dies Dietingen, Göllsdorf und Wellendingen; in der Region Oberndof/Sulz: Aistaig, Bochingen, Marschalkenzimmern, Mühlheim und Oberndof-Tal; in der Region Schramberg: Heiligenbronn, Lauterbach, Mariazell, Seedorf, Tennenbronn und Waldmössingen.

Geräte werden regelmäßig desinfiziert

Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker könnten uneingeschränkt weitergenutzt werden. Die Selbstbedienungsgeräte würden regelmäßig desinfiziert.

Auch die Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar sagt, die Bargeldversorgung sei gesichert. Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker stünden den Kunden wie gewohnt rund um die Uhr zur Verfügung. Um sich und andere bestmöglich zu schützen, empfiehlt die Bank, sich unter Telefon 07461/70 70 an sie zu wenden. Den Kunden werden digitale Alternativen wie das Online-Banking und die VR-BankingApp ans Herz gelegt. Damit könne man bequem von zu Hause aus Bankgeschäfte erledigen. Auch derVideoservice VR-SISy stehe in den VR-SISy-Filialen zur Verfügung. Sollten einzelne Filialen vorübergehend geschlossen werden, blieben die Selbstbedienungsbereiche geöffnet. Die Bargeldversorgung werde durch spezialisierte Dienstleiter ausgeführt und ohne Einschränkungen sichergestellt.

Dasselbe Stimmungsbild gibt es von der Volksbank Rottweil. Christian Bühl, der für die interne Organisation verantwortlich ist, führt darüber hinaus aus, dass die Bank Hygienevorschriften erlassen habe. Demnach würden Automaten, Türklinken und Flächen täglich gereinigt und mehrmals desinfiziert. Auch gelte im Schalterbereich der Zwei-Meter-Abstand. Am besten sei es, man nutze Onlinebanking, nutze die Kartenzahlung und lasse die Finger vom Bargeld. Auch darauf könnten sich Viren übertragen. Was den Bargeldverkehr anbelangt, so würden die Automaten wie sonst auch bestückt. Einen erhöhten Bedarf gebe es nicht, so Bühl. Die 17 Filialen seien größtenteils mit Automaten zu Ein- und Auszahlungen ausgestattet. Diese sollten in Anspruch genommen werden, empfiehlt Bühl. Auch so könne man dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht verstärkt ausbreitet.

Kunde ist via Bildschirm mit Mitarbeiter verbunden

"Die Einrichtung unseres VR-SISy-Terminals (Serviceberatung über Videotelefonie) hat sich unter den derzeitigen Voraussetzungen doppelt gelohnt", sagt Markus Hezel, Vorstand der Raiffeisenbank Aichhalden-Hardt-Sulgen. Bei diesem Terminal ist der Bankkunde via Bildschirm mit dem Mitarbeiter verbunden – eine Ansteckung mit dem Coronavirus ist also ausgeschlossen. In der Hardter Filiale wurden bislang noch zwei Stunden Beratung am Schalter angeboten, diese seien aber vorsorglich fürs Erste gestrichen worden, da die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern zu den Kunden schwierig sei, sagt Hezel.

Persönliche Beratungstermine seien möglich, allerdings gebe es hier bei den Kunden derzeit logischerweise eine große Zurückhaltung. Telefonische Beratung sei ebenfalls möglich. Für Firmenkunden habe man die Kapazitäten gar aufgestockt.

Einige Mitarbeiter seien derzeit im Homeoffice tätig, um die Gefahr einer Ansteckung so gering wie möglich zu haben. Zudem wurden die Mitarbeiter auf die drei Filialen verteilt. Schulungen wurden abgesagt. Auch in Sachen Bargeld verlaufe alles geregelt, die Abhebungen seien im normalen Bereich, so der Vorstand. Aus hygienischen Gründen empfiehlt Hezel derzeit ohnehin die Zahlung per EC-Karte.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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