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Kreis Rottweil Corona-Krise: Besuche in Kliniken müssen noch warten

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Die abgesagten Operationen sollen Stück für Stück wieder ermöglicht werden. Foto: upixa – stock.adobe.com / Montage: Kleinau

Kreis Rottweil - Ab heute können in Baden-Württemberg die Besuchsverbote für die Krankenhäuser schrittweise gelockert werden. Die Helios Klinik Rottweil und das SRH Krankenhaus in Oberndorf erlauben jedoch weiterhin keine Besuche von Angehörigen.

"Wir müssen Schritt für Schritt die abgesagten Operationen wieder ermöglichen. Das schaffen wir nur, wenn wir weiterhin konsequent darauf achten, dass es keine unkontrollierte Einstreuung des SARS-CoV2-Virus in unser Haus gibt", sagt Cornelia Koch, Geschäftsführerin der Helios Klinik Rottweil. Die Ausnahmen, dass Schwangere zur Geburt des Kindes den Partner mitbringen dürfen und Sterbende von Angehörigen begleitet werden können, gelten aber weiterhin. "Dieser menschliche Aspekt ist uns enorm wichtig", so Koch.

Der Krisenstab des Rottweiler Krankenhauses hatte die Entscheidung am Donnerstag einstimmig getroffen. "Wir haben uns dabei von der aktuellen Situation in unserem Einzugsgebiet leiten lassen", so Koch. Der Blick in die Region zeige, dass die Lage durchaus Risikopotenzial berge. Der Zollernalbkreis ist bei den Corona-Neuinfektionen und den Todesfällen relativ zur Einwohnerzahl der am zweitstärksten betroffene Kreis in Baden-Württemberg.

Notfälle in Einzelzimmern untergebracht

Oberste Priorität habe nun, zu verhindern, dass sich Personal oder Patienten in der Klinik anstecken. Deshalb müssen Patienten in der Helios Klinik Rottweil vor geplanten Operation einen zeitnahen negativen PCR-Test vorweisen.

Zudem werden Notfälle in Einzelzimmern untergebracht, um die Infektionsgefahr von Patienten untereinander zu minimieren.

Die Entscheidung, wann die Häuser wieder für Besucher geöffnet werden, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Sollte die Zahl der Infizierten im Kreis und in der Umgebung stagnieren oder weiter abnehmen, würde – ebenfalls schrittweise – die Besuchsregelung angepasst. "In zwei Wochen wissen wir sicher mehr und haben dann eine bessere Basis, auf der wir entscheiden können".

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