Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät schon in jungen Jahren zur Impfung gegen Masern. Foto: dpa

Im Kreis Ludwigsburg ist ein junger Mann an den Folgen einer nicht behandelten Masernerkrankung gestorben. Die Viren hätten sich ungehindert über Jahre in seinem Gehirn vermehren können und schließlich zum Tod geführt.

Im Kreis Ludwigsburg ist ein junger Mann an den Folgen einer nicht behandelten Masernerkrankung gestorben. Die Viren hätten sich ungehindert über Jahre in seinem Gehirn vermehren können und schließlich zum Tod geführt.

Sachsenheim - Ein 19-Jähriger aus Sachsenheim (Kreis Ludwigsburg) ist an den Folgen einer Masernerkrankung gestorben. Die Viren hätten sich seit Jahren in seinem Gehirn vermehrt, sagte Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Mittwoch.

Da die Krankheit nicht aufgehalten werden könne, rät der Verband zu einer frühzeitigen Impfung. „In Haushalten mit Säuglingen sollten sich nur Personen aufhalten, die gegen Masern geschützt sind. Gleiches gilt natürlich für Kindertagesstätten, die auch Säuglinge aufnehmen und versorgen“, sagte Fegeler.

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