Die Bergwacht zieht Bilanz und zählt 316 Einsätze allein am Feldberg.
Die Bergwacht Schwarzwald zählte in ihrem Dienstgebiet in der Zeit zwischen dem 14. Dezember und 16. Februar 2025 insgesamt 530 Einsätze. Die 22 Bergwacht-Ortsgruppen von Pforzheim im Nordschwarzwald bis an die Schweizer Grenze verzeichneten dabei neben den klassischen Wintereinsätzen auf den Skipisten rund um den Feldberg oder entlang der Schwarzwaldhochstraße auch ein konstantes Einsatzgeschehen auf der Fläche: Viele Wanderer oder Spaziergänger benötigten die Hilfe der Bergwacht. Ebenfalls regelmäßig alarmiert wird die Bergwacht bei sogenannten häuslichen Notfällen in abgelegenen Gegenden, wo die Bergwacht oft am schnellsten den Einsatzort erreichen kann, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Steigende Einsatzzahlen
Die weitgehend stabilen Schneebedingungen seit den Weihnachtstagen machten sich auch für die Bergwacht am Feldberg bemerkbar, die kurz vor Saisonbeginn die neue Bergrettungswache beziehen konnte: Mit 316 Einsätzen innerhalb von knapp acht Wochen erlebt sie derzeit einen einsatzreichen Winter.
Neben den klassischen Wintersportunfällen auf der Piste, Verletzungen durch Stürze oder Kollisionen hatten die Bergretter in diesem Winter auch besonders herausfordernde Einsätze: In den frühen Morgenstunden des 3. Januar nahmen die Einsatzkräfte einen einstündigen Fußmarsch durch den Tiefschnee auf sich, um eine Patientin von einer abgelegenen Hütte am Feldberg zu retten. Am 25. Januar gab es erneut einen mehrstündigen Einsatz bei Dunkelheit, als ein Tourist, der sich im steilen Gelände verstiegen hatte, gerettet werden musste.
David Hierholzer, Landesleiter Bergrettungsdienst und Einsatzleiter am Feldberg, rechnet in den kommenden zwei Wochen mit weiter steigenden Einsatzzahlen am Feldberg, da in diesem Zeitraum erfahrungsgemäß viele Touristen aus den Niederlanden ihre Ferien am Feldberg verbringen, wie es weiter heißt.