Immer wieder setzen Bettler-Banden auf das Mitleid der Bürger. Eine vierköpfige Gruppe, die im Kreis Freudenstadt ihr Unwesen trieb, wurde nun allerdings kurzzeitig festgenommen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Mitleidsmasche zieht: Rumänische Bande sammelt vor Supermärkten Geld für nicht existierende Hilfsorganisation.

Kreis Freudenstadt - Mitleidsmasche ruft Polizei auf den Plan: Bereits am Mittwochnachmittag wurde der Polizeiposten Alpirsbach von einem Mitarbeiter eines Einkaufsmarkts in der Arthur-Hehl-Straße in Loßburg darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Parkplatz vor dem Geschäft Kunden von Unbekannten angesprochen werden und zum Spenden für eine Taubstummeneinrichtung aufgefordert werden.

Eine Streife des Polizeireviers Freudenstadt machte sich vor Ort ein Bild. Allerdings hatten sich die Unbekannten bereits entfernt. Ein ähnlicher Sachverhalt hatte sich in Freudenstadt zugetragen. Die Hilfsorganisation, an die gespendet werden solle, existiert allerdings nicht.

Im Rahmen der Fahndung wurde das Fahrzeug der Tatverdächtigen zwischen Dornstetten und Hallwangen von einer Streife des Verkehrsüberwachungsdiensts angehalten. Bei den Personen handelt es sich um vier rumänische Staatsbürger, zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 21 und 26 Jahren, die in Frankreich wohnen.

Im Auto wurde zudem Diebesgut, das einem Ladendiebstahl in Alpirsbach zugeordnet werden konnte, aufgefunden. Wegen des Verdachts des Sammlungsbetrugs werden die Tatverdächtigen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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