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Kreis Freudenstadt Ostkreis droht Ärztenotstand

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Der Ostkreis steht vor einem Ärztenotstand. (Symbolbild) Foto: Zentralbild

Kreis Freudenstadt - Der Raum Horb steht offenbar kurz vor einer Unterversorgung mit Hausärzten. Der Landtagsabgeordnete Timm Kern begrüßt deshalb den Beschluss des zuständigen Kreistagsausschusses, eine kommunale Gesundheitskonferenz zu gründen.

Den Beschluss dazu hatte der Ausschuss am Montag gefällt. "Die kommunale Gesundheitskonferenz ist ein richtiger Schritt", so Kern. Nach der Beantwortung seiner Anfrage über die aktuelle Lage der medizinischen Versorgung im Kreis durch die Landesregierung plädiert er nun für ein systematisches Vorgehen aller Beteiligten: "Angesichts der enormen Herausforderungen im Bereich der Gesundheitsversorgung können wir uns spalterische Diskussionen über Ost und West im Landkreis nicht länger leisten. Unser Fokus darf nicht auf einzelne Gebäude, wie den Häusern in Horb oder Freudenstadt, gerichtet sein. Vielmehr müssen alle Maßnahmen einem Ziel dienen: Qualitativ hochwertige und für alle Menschen im Kreis erreichbare Gesundheitsangebote zu schaffen."

Dies sei auf vielen Wegen möglich. Deshalb plädiere er dafür, die Vorteile der Region viel mehr in den Mittelpunkt zu stellen: "In Stuttgart erlebe ich täglich Staus, überfüllte Fußgängerzonen und Fahrverbote. Bei uns gibt es saubere Luft, meist staufreie Straßen und eine weltweit geschätzte Natur. Diese Realitäten müssen in unser Leitbild von einem Gesundheitskreis miteinfließen."

In der Antwort des Sozialministeriums wurde deutlich, dass der Planungsbereich Horb mit einem hausärztlichen Versorgungsgrad von 76,5 Prozent kurz vor der statistischen Unterversorgung steht. Für den Mittelbereich Freudenstadt liegt die Zahl bei 108,3 Prozent. "Uns muss klar sein, dass auch bei statistisch offenbar guten Zahlen die reelle Versorgungssituation oft unbefriedigend ist", so Kern. Die RegioPraxis in Baiersbronn, die Ausbildungspraxis für Tübinger Medizinstudenten in Eutingen oder das Oberlinhaus in Freudenstadt seien nur wenige Beispiele dafür, wie mit innovativen Ansätzen qualitätsvolle Lösungen gefunden werden könnten. " Von diesem Erfahrungsschatz müssen wir viel stärker lernen und ihn nutzen", so der Abgeordnete.

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