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Kreis Freudenstadt Mehrheit der Bürger akzeptiert höhere Müllgebühren

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Rund 200 Anträge auf Änderung der Behältergröße gingen bislang im Landratsamt ein. Foto: Rath

Kreis Freudenstadt - Zahnen und zahlen: Die Mehrheit der Firmen und Bürger haben die Erhöhung der Müllgebühren zum neuen Jahr offenbar akzeptiert.

Die Möglichkeit, steigende Gebühren durch Änderung der Tonnengröße oder Abfuhrzeiten aufzufangen, wird bislang kaum genutzt. "Bis heute sind knapp 200 Anträge auf Änderung der Behältergröße eingegangen. Das ist eine Zahl, die sich zum Jahreswechsel im Normalbereich bewegt", teilt das Landratsamt Freudenstadt auf Nachfrage mit. Allerdings seien die Gebührenbescheide für 2020 erst vor einigen Tagen an die rund 52.000 Haushalte im Landkreis versandt worden. Erst dann erführen viele Einwohner, wie viel ganz konkret sie für die Entsorgung jetzt mehr bezahlen müssten.

Eine Reihe von Protestanrufen und Beschwerde-Mails sei eingegangen. "Dafür haben wir Verständnis. Keiner bezahlt gerne mehr", so das Landratsamt. Andererseits seien auch Zuschriften eingegangen, in denen Bürger ihre Zufriedenheit mit dem Abfuhrsystem ausgedrückt hätten und die in den steigenden Müllgebühren auch einen "adäquaten Gegenwert" sähen.

Teils auch Lob für System

Wie berichtet, steigen die Müllgebühren zum neuen Jahr um durchschnittlich 48 Prozent. So erhöht sich die Jahresgebühr für den 35-Liter-Restmülleimer bei vierwöchentlicher Leerung – Standard-Tarif für den Vier-Personen-Haushalt – um etwa 48 auf rund 150 Euro. Die Entsorgung von Altpapier und Bioabfall ist darin inbegriffen.

Als Hauptgründe nennt das Landratsamt höhere Preise nach der Vergabe des Auftrags an das Entsorgungsunternehmen Remondis, sinkende Erlöse durch den Einbruch der Rohstoffpreise, höhere Entsorgungskosten beispielsweise für Altholz und Investitionen in die Deponie Bengelbruck. Im Vergleich zu den direkten Nachbar-Landkreisen wie Rottweil und Calw sind die neuen gebühren um 50 bis 100 Euro im Jahr günstiger.

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