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Kreis Freudenstadt Dritte "Schlaufuchstage" in der Stadt

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[Bildunterschrift] Foto: Lothar Schwark/ Volker Rath

Kreis Freudenstadt - Lernen auf die spielerische Art: Die "Schlaufuchstage" machen’s möglich. Die Organisatoren rechnen mit 2500 Besuchern. Im Freudenstädter Kur- und Kongresszentrum ging es am Mittwoch schon morgens zu wie im Schulhaus. In Klassenverbänden oder als Kindergartengruppen marschierten Mädchen und Buben im Alter von vier bis neun Jahren die Treppen hoch und runter, den Vesperrucksack dabei.

Schon im Foyer stand der erste Blickfang: ein Segelflugzeug der Fliegergruppe Freudenstadt, mit 15 Metern Flügelspannweite und blütenweißem Lack. Ein Junge drückt sich die Nase an der Cockpithaube platt. Wenig später öffnet ein Mitglied des Vereins den Deckel, und die Kinder dürfen sich reinsetzen. Nebenan verteilt Vize-Vorsitzender Karl Pfau Papierbögen, mit denen die Kinder an seinem Stand Flieger basteln können. Lisa fragt, ob sie auch einen blauen Bogen kriegen kann. Kein Problem. Derweil verblüfft "Magic Paddy" eine andere Gruppe mit seinen Tricks. Mal ist der Metallring in der Kette, mal nicht. Die Kinder johlen: "Boah".

Die "Schlaufuchstage" am Mittwoch und Donnerstag machen fit, auch die Organisatoren. Elke Stehle von der Jugend-Technikschule Landkreis Freudenstadt muss sich erst mal setzen. Mehr als zehn Kilometer ist sie am Dienstag beim Aufbau kreuz und quer durchs große Haus gelaufen, das belegt ihr Schrittzähler. Sie rechnet mit 2500 Besuchern bei der dritten naturwissenschaftlichen Erlebnisveranstaltung dieser Art in der Stadt. Mittlerweile kommen auch Kinder aus den Nachbarkreisen wie Rastatt und Rottweil hierher. Rund 3200 Anmeldungen für die Workshops lägen vor. Jedes Kind darf sich zwei auswählen – und natürlich die Shows im Hertel-Saal besuchen.

Auch dort geht es rund. Jo Hecker und Volker Hartmann verbinden wissenschaftliche Experimente mit Unterhaltung. Da knallt es schon mal, und Flammen schlagen aus einem Buch. Auch die anderen Stände sind dicht umlagert. 18 Industriebetriebe, Organisationen und Bildungseinrichtungen der Region sind dabei. Schüler und Lehrlinge zeigen, wie man Raketenautos flitzen lassen kann, was mit Schokoküssen im luftleeren Raum passiert oder wie man mit Puste und einem Windrädchen Strom erzeugt. An andren Stationen dürfen die Kinder Chemikalien mixen, und plötzlich ändert sich die Farbe der Flüssigkeiten im Glaskolben. Aus Jo Heckers Buch lodert es mittlerweile nicht mehr. Aber sein junges Publikum ist irgendwie immer noch Feuer und Flamme.

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