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Kreis Freudenstadt Diabetes ist auf dem Vormarsch

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Wer in Baden-Württemberg lebt, hat bessere Chancen, von dem meist erst im Alter auftretenden Diabetes mellitus Typ 2 verschont zu bleiben. (Symbolbild) Foto: dpa

Kreis Freudenstadt - Der Enzkreis und der Landkreis Calw liegen im Landesschnitt, der Kreis Freudenstadt deutlich darüber – und bildet das Schlusslicht im Nordschwarzwald. Das ist dem aktuellen Gesundheitsatlas Diabetes zu entnehmen.

Wer in Baden-Württemberg lebt, hat bessere Chancen, von dem meist erst im Alter auftretenden Diabetes mellitus Typ 2 verschont zu bleiben. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Diabetes des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) schneidet unter den Flächenländern nur Schleswig-Holstein besser ab.

In Baden-Württemberg leben 7,9 Prozent der Menschen mit der Diagnose Diabetes 2, bundesweit aber 8,6 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung der AOK. Doch auch im Nordschwarzwald gebe es Licht und Schatten.

Stadt-Land-Gefälle

So kommt die Studie zu dem Schluss, dass es Zusammenhänge zwischen Diabetes-2-Erkrankungen und den sozioökonomischen Merkmalen einer Region oder der lokalen Häufigkeit von Übergewicht gibt. Auch können die Forscher ein gewisses Stadt-Land-Gefälle nachweisen.

Für den Nordschwarzwald heiße dies, dass der Enzkreis und der Landkreis Calw mit 7,9 im Landesschnitt lägen, die Stadt Pforzheim mit 8,1 Prozent leicht erhöht sei und der Landkreis Freudenstadt mit 8,5 Prozent deutlich darüber liege, so die AOK.

"Der Gesundheitsatlas lässt den Schluss zu, dass das soziale Umfeld entscheidenden Einfluss auf den Lebensstil und die damit einhergehenden Ess- und Bewegungsgewohnheiten hat", wird Geschäftsführer Hartmut Keller von der AOK in der Pressemitteilung zitiert. Der Calmbacher Diabetologe Günther Limberg bezieht auch noch die Diagnosegenauigkeit mit ein und gibt ebenso zu bedenken, dass man beim Stadt-Land-Gefälle auch die jeweiligen Altersstrukturen sehen müsse.

Selbst nach einer Diagnose von Typ-2-Diabetes hätten die Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. "Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie, bei der die Patientinnen und Patienten und alle beteiligten Ärzte Hand in Hand arbeiten", so Limberg weiter.

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