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Kreis Freudenstadt Bald rote Karte für Müllsünder

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Biomüll sollte in Zeitungspapier eingewickelt werden - nicht in Plastiktüten. Foto: Landratsamt

Kreis Freudenstadt - Ab 30. Juni werden die Biotonnen im Kreis Freudenstadt kontrolliert. Falsch befüllte Behälter erhalten dann die rote Karte und bleiben ungeleert stehen.Immer noch enthält der eingesammelte Bioabfall größere Mengen an Störstoffen, trotz Postwurfsendungen und Tipps in der Abfallfibel. Störstoffe wie Plastiktüten, kompostierbare Biokunststoffbeutel, Windeln, Tetrapaks, Metalle, Glasflaschen und Gläser, Porzellan, Steine, Textilien oder sonstige Abfälle haben in der Biotonne aber nichts zu suchen und schaden zudem der Bioabfallvergärungsanlage des Landkreises in Freudenstadt.

Um die Qualität des Bioabfallkomposts zu verbessern, setzt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Freudenstadt auf weitere Kontrollen. Mit Hilfe eines Detektors, der am Biomüllfahrzeug angebracht ist, wird der Inhalt der Biotonnen auf Störstoffe überprüft.

Ab dem 30. Juni beginnen die Kontrollen im gesamten Landkreis. Der Störstoffdetektor ist auf eine mittlere Prüfempfindlichkeit eingestellt. Bei falscher Befüllung ertönt ein akustisches Signal, die Biotonnen bleiben ungeleert stehen und erhalten eine rote Karte.

In diesem Fall bestehen dann folgende Möglichkeiten: Bis zur nächsten Entleerung kann man die Störstoffe aussortieren und diese im Restmüll entsorgen. Dafür gibt es gebührenpflichtige Müllsäcke bei den Bürgermeisterämtern. Diese werden zur Restmüllabfuhr bereitgestellt. Der Restmüll kann auch auf den Deponien Bengelbruck oder Rexingen gegen Gebühr entsorgt werden. Auch eine Sonderleerung als Restmüll ist möglich, wenn eine schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme gegenüber dem Abfallwirtschaftsbetrieb vorliegt.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb appelliert daher erneut an die Bürger, die Biotonne richtig zu befüllen und zum Einpacken der Bioabfälle ausschließlich Papiertüten und Zeitungspapier zu verwenden. Dann hängt auch keine rote Karte an der Biotonne.

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